Kreisky Forum Talks

Kreiskyforum
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Nov 25, 2020 • 1h 25min

Gerald Knaus im Gespräch mit Hanno Loewy: WELCHE GRENZEN BRAUCHEN WIR?

Zwischen Empathie und Angst – Flucht,  Migration und die Zukunft von Asyl    „Widerlegt sowohl ‚linke‘ wie ‚rechte‘ Klischees der Migrationsdebatte.“  Frankfurter Allgemeine Zeitung    „Ob dieses Buch etwas bewirkt? Es ist viel gewonnen, wenn es alle lesen,  die in der Migrationsdebatte mitreden und -denken möchten.“ Süddeutsche  Zeitung    Kein anderes Thema hat die europäische Politik in den letzten Jahren so  beeinflusst wie die Debatte um Geflüchtete, Asyl und Migration. Dabei  wird die Diskussion dominiert von Schlagworten, falschen  Tatsachenbehauptungen und Scheinlösungen. Gerald Knaus erklärt in seinem  im Oktober 2020 im Piper-Verlag erschienenen Buch »Welche Grenzen  brauchen wir?«, worum es tatsächlich geht, und zeigt, dass humane  Grenzen möglich sind.  Der Migrationsexperte, dessen Analysen Regierungen in ganz Europa  beeinflusst haben, erläutert, welche Grundsatzprobleme wir dafür lösen  müssten und wie aus abstrakten Prinzipien mehrheitsfähige umsetzbare  Politik werden kann. Er erklärt außerdem, warum das vielen  Gesellschaften schwerfällt und selbst viele Bürger mit widersprüchlichen  Emotionen ringen – hier Empathie, da Angst vor Kontrollverlust – und  wie eine Politik, die Fakten und Emotionen ernst nimmt, möglich wird.    Gerald Knaus, Soziologe und Migrationsforscher, ist Gründungsdirektor  der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er berät Regierungen  und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und  Menschenrechte. Gerald Knaus studierte Philosophie, Politik und  Internationale Beziehungen in Oxford, Brüssel und Bologna, ist  Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war für  fünf Jahre Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der  Harvard Kennedy School – John F. Kennedy School of Governance in den  USA. Gerald Knaus lebt in Berlin.    Hanno Loewy, Literatur- und Medienwissenschaftler, Publizist und  Direktor des Jüdischen Museums Hohenems.    Gerald Knaus: Welche Grenzen brauchen wir? Zwischen Empathie und Angst -  Flucht, Migration und die Zukunft von Asyl  Erschienen am 12.10.2020 im Piper-Verlag, 336 Seiten, EAN  978-3-492-05988-6   ZOOM Live Talk 23.11.2020
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Nov 20, 2020 • 1h 9min

Stephanie Kelton: THE DEFICIT MYTH

THE DEFICIT MYTH Why states can – and must – afford substantial economic stimulus programs    Stephanie Kelton, US-American economist  in conversation with Robert Misik, author and journalist   The global economy is in a serious crisis, with governments launching programs to rescue companies and stabilize the economy. Budget deficits are reaching substantial amounts. Are government bankruptcies or hyperinflation looming on the horizon?  Stephanie Kelton takes a refreshing, systematic –and eye-opening – perspective at government spending. The question, she argues, is not what a state may afford, as unlike private households it can afford anything. The question is what a state is supposed to deliver. The wealth of a society is measured in terms of prosperity, job security, the production of goods, and inclusive social welfare of all citizens. Economies cannot "save themselves rich", they can only "invest richly". Therefore, a sole focus on the budgetary deficits is misplaced. Globally, we observe a new macroeconomic paradigm emerging; one, which considers "budgetary discipline" as secondary to impact. The "Modern Monetary Theory", of which Stephanie Kelton is the most prominent representative, constitutes a radical manifestation of this new consensus with a strong potential to shake up the political agenda. Having worked for Bernie Sanders in the US Senate and in her present function as one of Joe Biden's economic advisors Kelton is well positioned to influence decision makers.  Stephanie Kelton´s book "The Deficit Myth" has been on the New York Times bestseller list for months.   Sephanie Kelton is an US-American economist. One of the leading representatives of Modern Monetary Theory, she is also a supporter of the idea of job guarantees. During the primaries for the US presidential election in 2016, she was one of the advisors and supporters of Bernie Sanders' campaign. Before that, she was already his chief economist on the Senate Budget Committee. Kelton is a professor at the State University of New York at Stony Brook.   Stephanie Kelton The Deficit Myth: Modern Monetary Theory and How to Build a Better Economy Publisher: John Murray; Number of Pages: 336; 23,30 €
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Nov 16, 2020 • 1h 26min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: Der Wiener Terrorist und der IS

Die Hintergründe des Attentats von Wien am 2. November 2020 erläutern  Islamismusforscher Guido Steinberg (Berlin) und Nahostexpertin Gudrun  Harrer (Der Standard). Wer ist der neue „Kalif“ des IS und wie groß ist  die Gefahr, die von ferngesteuerten Einzeltätern in Europa ausgeht?  Diese Episode ist ein Mitschnitt einer Online-Veranstaltung des Bruno  Kreisky Forum in Wien.
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Nov 5, 2020 • 49min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: Terror in Wien & US-Wahl

Weltweites Echo auf den Terror in Wien. Sowie: Amerikanische Turbulenzen. Analysen nach dem Wahltag in den USA. Zu hören: Historiker Mitchell Ash, ehemalige Washington-Botschafterin Eva Nowotny, Sängerin und DJ Cassy Britton sowie FALTER-Herausgeber Armin Thurnher. Moderation: Raimund Löw. FALTER Radio #417
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Oct 19, 2020 • 41min

Georg Seeßlen, Franz Vranitzky und Robert Misik: CORONOKONTROLLE. Nach der Krise, vor der Katastrophe?

Liegt das schlimmste der Corona-Krise noch vor uns? Ein nachdenkliches Gespräch von Altbundeskazler Franz Vranitzky mit dem Autor Georg Seeßlen und dem Publizisten Robert Misik im Kreisky Forum, aufgezeichnet am 15.10.2020 im Wohnzimmer des ehemaligen Bundeskanzlers und "Sonnenkönigs". Eine Kooperation von Falter Radio und Kreisky Forum Talks. #ichbindermeinung #kreiskyforumtalks #falterradio #corona #postcorona #genialdagegen
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Oct 16, 2020 • 1h 20min

Ulrich Brunner und Johannes Kunz: "LERNEN'S GESCHICHTE, HERR REPORTER!"

BRUNO KREISKY FORUM SPECIAL in Zusammenarbeit mit dem ecowin-Verlag LERNEN'S GESCHICHTE, HERR REPORTER! Bruno Kreisky – Episoden einer Ära Ulrich Brunner, Journalist und Autor im Gespräch mit Johannes Kunz; Kulturmanager, ehem. Pressesprecher von Bundeskanzler Bruno Kreisky Der Journalist Ulrich Brunner begleitete die Ära Kreisky mit dem Herzen und mit der Feder. Nach seinem Wechsel zum ORF wurde das Verhältnis zu Bundeskanzler Kreisky angespannter, was letztlich beim berühmten Pressefoyer in einem Eklat gipfelte, als Kreisky eine Frage mit der Aufforderung parierte, die zum bekanntesten Politikerzitat der Zweiten Republik wurde. Er hat seine Erinnerungen an den Jahrhundertkanzler aus den direkten Kontakten und Einschätzungen über Kreiskys komplexe Persönlichkeit, das bahnbrechende politische Vermächtnis und sein unmittelbares Erleben niedergeschrieben. Als Zeitzeuge und reflektierender Beobachter zeichnet Ulrich Brunner ein Bild der Ikone Kreisky, das den Mythos erklärt und die Widersprüchlichkeit dieser Persönlichkeit beleuchtet. Ulrich Brunner, geboren 1938 in Wien, stammt aus einfachen Verhältnissen, absolvierte nach der Pflichtschule eine Schriftsetzerlehre und holte die Matura nach. Er nahm eine Karriere im Journalismus auf, die ihn von der Arbeiterzeitung in den ORF, zuletzt Intendant des Landesstudio Burgenland, führte. Die Debatte, in der der titelgebende ikonische Satz fiel, ist legendär und symbolhaft für die Ära Kreisky, an der bis heute in der Politik Maß genommen wird. Ulrich Brunner lebt in Wien. Ulrich Brunner: Lernen S' Geschichte, Herr Reporter! Bruno Kreisky - Episoden einer Ära Ecowin Verlag 2020, 220 Seiten; ISBN 9783711002631, www.ecowin.at Aufgezeichnet im Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog am 15.10.2020
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Oct 12, 2020 • 46min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: TRUMP, DIE MEDIEN UND WIR

Trump,  die Medien und wir.  Alison Smale, langjährige Chefkorrespondentin und  Redakteurin der New York Times, über den Widerstand des unabhängigen  Journalismus gegen autoritäre Trends in Amerika und Europa.  Eine Analyse  in englischer Sprache mit Tessa Szyszkowitz im Bruno Kreisky Forum. Weitere Folgen Infineon-Chefin Sabine Herlitschka über die globale Digitalisierung – #400 10.10.2020   Kontroverse zum Tabu Sterbehilfe – #399 08.10.2020   Scheuba fragt nach bei... Corinna Milborn – #398 06.10.2020   Psyche und Stigma – #397 03.10.2020   Revolte in der arabischen Welt – #396 01.10.2020 Alle Folgen finden Sie im Podcast-Archiv. So funktioniert der FALTER Radio Podcast Sie können den Podcast in Ihrem Firefox, Internet Explorer/Edge oder einem RSS-Reader Ihrer Wahl auch direkt über die URL https://rss.acast.com/falter-radio abonnieren. Wenn Sie Google Chrome oder Safari verwenden, können Sie dazu ein beliebiges RSS-Plugin installieren.             Wenn Sie auf Ihrem iPhone, iPad, Android Phone oder Tablet eine Podcast-App installiert haben, können Sie unseren Buchpodcast ebenfalls einfach über die URL rss.acast.com/falter-radio abonnieren.             Ausserdem finden Sie ihn auch auf Apple Podcasts, Spotify und Deezer.  Hören Sie auch unseren Buchpodcast "Besser lesen mit dem FALTER"!
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Oct 7, 2020 • 1h 33min

Gudrun Harrer und Daniel Gerlach: DER NAHE OSTEN IM HEISSEN HERBST

Krisen im Libanon, in Syrien und im Irak, der US-Wahlkampf und der ungewisse Ausgang der amerikanischen Präsidentenwahl im November, der Showdown zum Nuklearabkommen mit dem Iran, die Annäherung zwischen Israel und den Golfstaaten, und als dunkle Wolke über allem die Corona-Pandemie. Der Nahe Osten erlebt einen heissen Herbst. Wohin steuert die Region? Daniel Gerlach ist ein deutscher Autor, Publizist, Orientalist und Nahost-Experte. Er ist Mitherausgeber und Chefredakteur des Magazins Zenith – Zeitschrift für den Orient. Gudrun Harrer ist leitende Redakteurin bei Der Standard, Lektorin für Moderne Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien und Kuratorin des Kreisky Forums. Aufgenommen am 6.10.2020 im Kreisky Forum für internationalen Dialog.
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Oct 6, 2020 • 1h 7min

Albena Azmanova in conversation with Ivan Krastev and Robert Misik: CAPITALISM ON EDGE

The wake of the financial crisis has inspired hopes for dramatic change  and stirred visions of capitalism’s terminal collapse. Yet capitalism is  not on its deathbed, utopia is not in our future, and revolution is not  in the cards. In Capitalism on Edge, Albena Azmanova demonstrates that  radical progressive change is still attainable, but it must come from an  unexpected direction.   Albena Azmanova teaches political and social theory at the University of  Kent’s Brussels School of International Studies. She is author of The  Scandal of Reason: A Critical Theory of Political Judgment (Columbia,  2012) and coeditor of Reclaiming Democracy: Judgment, Responsibility,  and the Right to Politics (2015). She has also been a policy adviser to  the United Nations, the Council of Europe, the European Parliament, the  European Commission, and Transparency International. Her newest book was published in Columbia University Press in January  2020.    Ivan Krastev, Chairman of the Centre for Liberal Strategies, Sofia,  Permanent Fellow of the Institute for Human Sciences (IWM), Vienna   Moderation: Robert Misik, Author and Journalist
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Sep 29, 2020 • 1h 6min

Sophy Roberts: THE LOST PIANOS OF SIBERIA

PHILOXENIA. Curated by Tessa Szyszkowitz Siberia, enormous vastness, grim cold, harsh landscape, Siberia, a prison without a roof, but also of astonishing beauty. Siberia’s story is traditionally one of exiles, penal colonies and unmarked graves. Yet there is another tale to tell. Dotted throughout this remote land are pianos – grand instruments created during the boom years of the nineteenth century, and humble, Soviet-made uprights that found their way into equally modest homes. They tell the story of how, ever since entering Russian culture under the influence of Catherine the Great, piano music has run through the country like blood. How these pianos travelled into this snow-bound wilderness in the first place is testament to noble acts of fortitude by governors, adventurers and exiles. That stately instruments might still exist in such a hostile landscape is remarkable. That they are still capable of making music in far-flung villages is nothing less than a miracle. But this is Siberia, where people can endure the worst of the world — and where music reveals a deep humanity in the last place on earth you would expect to find it. The important role that pianos play here of all places as a symbol of European culture is demonstrated by the British pianist Sophy Roberts in her extravagant search for traces. She not only succeeds in locating numerous once famous instruments between the Urals and Sakhalin Island, but also in reconstructing their stories: from the pianomania of the Tsarist era to the passion of the pilot of the Aeroflot, from the Soviet manufacture "Red October" to the young Mongolian pianist Odgorel, who plays Bach in her yurt. Sophy Roberts' explorations lead deep into the heart of history and tell us no less about the present. Sophy Roberts studied in Oxford and at Columbia University, New York, and has worked for Condé Nast Traveller, The Economist and Financial Times Weekend. She lives in West Dorset (GB). Tessa Szyszkowitz, UK correspondent for PROFIL, Falter, Cicero and author (Echte Engländer. Britain and Brexit, in German, Picus Verlag, 2018), Senior Associate Fellow of the Royal united Services Institute in London.

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