Score Snacks – der Filmmusik-Podcast

SWR Kultur
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Oct 16, 2026 • 16min

Ziemlich beste Freunde – Einaudi, Funk und Klassiker der Klassik

Einaudis melancholische Klaviermusik trifft auf tanzbaren Funk von Earth, Wind and Fire und spießig inszenierte Klassiker von Bach, Vivaldi und Rimski-Korsakow. Die Filmmusik von „Ziemlich beste Freunde“ lebt von diesen Gegensätzen, musikalischen Klischees und komödiantischen Übertreibungen. Außerdem geht es um Zugänglichkeit, Hochkultur und ein problematisches Erzählmotiv.
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Oct 9, 2026 • 7min

Lieblingsfolge: Oben – Leben und Lieben in vier Minuten

Wie erzählt Filmmusik ein ganzes Leben in nur vier Minuten? Pixars „Oben“ begleitet Carl und Ellie von Hochzeit und gemeinsamen Träumen über Enttäuschungen bis zum Abschied. Im Mittelpunkt stehen Michael Giacchinos jazzige Motive, Walzer, Piano und feine harmonische Zwischentöne, die Glück, Melancholie und Einsamkeit ohne Worte spürbar machen.
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Oct 2, 2026 • 11min

Aftersun – Under Pressure im Urlaub

Ein Sommerurlaub in der Türkei wird Jahre später zum emotionalen Rätsel: Sophie deutet die Entfremdung ihres Vaters neu. Blurs „Tender“ macht verdrängte Gefühle hörbar, während „Under Pressure“ den letzten gemeinsamen Tanz begleitet. Oliver Coates verwandelt den Popsong mit Synthesizern, Stimmen und Cello in einen Klang der Erinnerung, Wut und des Abschieds.
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Sep 25, 2026 • 15min

Dolly Parton will always love you – Ein Song, zwei Abschiede

Dolly Partons „I Will Always Love You“ trifft auf zwei Filme und zwei ganz unterschiedliche Abschiede. Die Folge vergleicht Partons ursprüngliche Version aus „The Best Little Whorehouse in Texas“ mit Whitney Houstons ikonischer Interpretation in „The Bodyguard“. Im Mittelpunkt stehen Monas und Rachels Liebesgeschichten sowie Harmonien, Arrangements und ein entscheidender Tonartwechsel.
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Sep 18, 2026 • 14min

Wuthering Heights – Gothic, roh, sexy und mit Charli XCX

Wie klingt eine Liebesgeschichte zugleich roh, wild, sexy und gothic? Die Filmmusik zu Emerald Fennells „Wuthering Heights“ verbindet Charli XCXs Clubästhetik mit Anthony Willis’ Kompositionen. Im Fokus stehen verzerrte Klänge, schiefe Töne, metallische Vocals, sexuelle Spannung sowie Einflüsse aus Punk und New Wave.
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Sep 11, 2026 • 11min

Taxi Driver – Hinter dem Jazz lauert der Abgrund

Martin Scorseses „Taxi Driver“ trifft auf Bernard Herrmanns letzten Score: nächtlicher Jazz begleitet Travis’ Einsamkeit, während orchestrale Spannungen seinen Kontrollverlust ankündigen. Im Fokus stehen seine Radikalisierung, Gewaltfantasien und Psychose sowie die musikalischen Zeichen der zunehmenden Bedrohung. Auch das ambivalente Ende und Travis’ scheinbare Heldenrolle werden beleuchtet.
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Sep 4, 2026 • 12min

60 Jahre Star Trek-Serie – Beam me up, Alexander!

Zum 60. Geburtstag der ersten Star-Trek-Serie geht es auf musikalische Spurensuche: Wie Alexander Courage eine ikonische Fanfare zwischen Weltraumklang und Militärserie erschuf, warum Swing und Vokalisen den Zeitgeist der 1960er spiegeln und welcher Streit um eine umstrittene Mitautorschaft entbrannte. Außerdem: Enterprise-Soundeffekte sowie die musikalischen Wandel von The Next Generation und Deep Space Nine.
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Aug 28, 2026 • 16min

Oklahoma! – Tanz ins Unterbewusstsein

Eine Analyse des berühmten Traumballetts von Oklahoma! und wie Tanz Unterbewusstsein, Verdrängung und Verlangen erzählt. Es geht um Doppelgänger, stille Felder und die Tänzerin als Traum-Ich. Vertraute Melodien werden verzerrt, Angst, Lust und Gewalt vermengen sich. Am Ende wandelt sich die Bedeutung eines Liedes mit dem Bekenntnis zur Liebe.
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Aug 21, 2026 • 8min

Lieblingsfolge: Der König der Löwen – Der ewige Kreis und die Totenmesse

Eine Analyse, wie Zimmers Score Schicksal, Vorauswissen und den Kreislauf musikalisch vermittelt. Erklärung eines Dies‑Irae‑Zitats und wie es Zorn und Dramatik erzeugt. Untersuchung von Mufasas Thema und seinem Wiederauftauchen im Spiegelbild‑Moment. Diskussion, wie orchestrale Wucht Autorität und Manipulation stützt. Betrachtung von Elton Johns Akkordzyklen als musikalischer Kreislauf.
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Aug 14, 2026 • 10min

Gottes Werk und Teufels Beitrag – Licht braucht Schatten und Dur braucht Moll

Eine Analyse von Rachel Portmans Score für Gottes Werk und Teufels Beitrag. Es geht um den Wechsel zwischen Dur und Moll und wie das Hauptthema Gefühle formt. Diskussion über Instrumentierung mit Klavier, Streichern und Holzbläsern. Verbindung von Tonartenwechseln mit dem deutschen Filmtitel und der Figurenreise.

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