

FOODTALKER - Podcast über die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen
Boris Rogosch
Kochen und gutes Essen waren schon immer meine große Leidenschaft und jetzt spreche ich darüber - mit Menschen, die etwas davon verstehen.
Ich treffe mich mit Sterneköch*innen, Gastronom*innen, Kochbuchautor*innen, Lebensmittelerzeuger*innen, Genuss- und Ernährungsprofis zum Gespräch und versuche zu ergründen, woher ihre Liebe und Passion zum Kochen und zu guten Produkten stammt.
Wir sprechen über ihren persönlichen Werdegang, über Esskultur, Leidenschaft und Überzeugung beim Kochen, über gutes Essen und ihre Inspiration.
Außerdem geben meine Interviewpartner*innen Tipps zur sinnvollen Ernährung und Produktauswahl sowie Hintergrundgeschichten, Restaurant-Tipps, jede Menge Lebensweisheiten und Blitz-Rezepte zum Nachkochen.
Mein Name ist Boris Rogosch, ich bin der Moderator des FOODTALKER Podcasts und habe selbst eine sehr große Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen. Sei dabei, wenn ich mich mit spannenden Persönlichkeiten aus der Welt des Kochens, der Gastromie und der Lebensmittelerzeugung unterhalte.
Let's talk about food !
Ich treffe mich mit Sterneköch*innen, Gastronom*innen, Kochbuchautor*innen, Lebensmittelerzeuger*innen, Genuss- und Ernährungsprofis zum Gespräch und versuche zu ergründen, woher ihre Liebe und Passion zum Kochen und zu guten Produkten stammt.
Wir sprechen über ihren persönlichen Werdegang, über Esskultur, Leidenschaft und Überzeugung beim Kochen, über gutes Essen und ihre Inspiration.
Außerdem geben meine Interviewpartner*innen Tipps zur sinnvollen Ernährung und Produktauswahl sowie Hintergrundgeschichten, Restaurant-Tipps, jede Menge Lebensweisheiten und Blitz-Rezepte zum Nachkochen.
Mein Name ist Boris Rogosch, ich bin der Moderator des FOODTALKER Podcasts und habe selbst eine sehr große Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen. Sei dabei, wenn ich mich mit spannenden Persönlichkeiten aus der Welt des Kochens, der Gastromie und der Lebensmittelerzeugung unterhalte.
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Episodes
Mentioned books

Jun 2, 2023 • 1h 31min
#122 Ricky Saward - Die Zukunft der Küche ist pflanzlich und nachhaltig
im Gespräch mit Boris Rogosch
Ricky Saward ist Deutschlands einziger rein pflanzlich kochender Sternekoch. In seinem Restaurant "Seven Swans" in Frankfurt am Mainufer hat es sich Ricky zur Mission gemacht, ausschließlich mit pflanzlichen und regionalen Produkten zu kochen und damit neue Maßstäbe in der kulinarischen Welt zu setzen. Wartezeiten von einem Jahr nehmen seine Gäste auf sich, um bei ihm am Tisch Platz zu nehmen. Hat man diesen ergattert, geht es äußerst casual zu und man is(s)t per Du. Der Gast ist König, gilt hier nicht mehr uneingeschränkt, sondern man läßt sich auf ein Experiment ein, bei dem der eine oder andere Gang schon mal vom Mainstreamgeschmack abweichen kann. Ricky ist kein Koch, der es allen recht machen will.
Welche Inspiration hat ihn dazu bewogen, traditionelle Kochtechniken und ausschließlich regionale und vegane Zutaten zu kombinieren? Die herkömmliche Fine-Dining-Küche langweilte ihn und er war ihrer Luxusprodukte überdrüssig. Die Herausforderung aus rein pflanzlichen Produkten Großartiges zu kreieren und dabei auch komplett auf Butter, Milch und Sahne zu verzichten, reizte ihn. Stattdessen wird in einer Küche getrocknet, gereift, gegrillt, geräuchert, fermentiert und pulverisiert.
Ricky Saward hat zweifellos eine einzigartige Perspektive auf das Thema vegane Kochkunst und vermag den Geschmack und die Präsentation der pflanzlichen Küche auf höchstes Niveau zu heben. Wie geht er mit den Vorurteilen und Stereotypen um, die oft mit der veganen Küche einhergehen? Wie überwindet er die Schwierigkeiten, regionale und saisonale Zutaten zu finden und dabei dennoch eine herausragende kulinarische Erfahrung zu bieten? Das geht nur, indem er mit seinem Team selbst anbaut und in der Natur essbare Schätze findet.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in seiner Küche und wie beeinflusst sie seine Entscheidungen bei der Auswahl der Zutaten, warum kocht er am liebsten mit Frauen an seiner Seite und warum scheitern gestandene Köche an seiner veganen Küche.
Ricky erzählt, dass für ihn der Reiz darin besteht, ungeahnte Facetten aus den Pflanzen herauszuholen und den schweren unkonventionellen Weg zu gehen.
Die rein pflanzliche Küche ist zweifellos eine aufstrebende Bewegung, und Ricky Saward ist ein Vorreiter in dieser kulinarischen Revolution. Also lasst euch inspirieren von seinem einzigartigen Ansatz, der uns zeigt, dass veganes Essen nicht nur gesund, sondern auch unglaublich lecker und genussvoll sein kann. Hör dir auch die Foodtalker-Episode mit Sven Riebel an, der die Bar "The Tiny Cup" im "Seven Swans" Haus betreibt.
Links zu dieser Episode:
Ricky Saward bei Instagram: https://www.instagram.com/rickyleakz/
Seven Swans bei Instagram: https://www.instagram.com/sevenswansfrankfurt/
Mehr über den Foodtalker Podcast: https://www.foodtalker.de/
WERBUNG - Diese Episode wird präsentiert von
Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack
CUCINARIA - der Küchentempel:
Das Fachgeschäft für Küche, Kochen und Kaffeekultur in Hamburg

May 19, 2023 • 1h 1min
#121 Sven Riebel (The Tiny Cup) -"Ich muss keinen Trüffel oder Wurstwasser in einem Drink unterbringen"
im Gespräch mit Boris Rogosch
Unser Gast in dieser Episode ist Sven Riebel, der Barchef und Betreiber des „The Tiny Cup“, Deutschlands wohl kleinster Cocktailbar im schmalsten Haus von Frankfurt, am Mainkai 4 gelegen. In diesem Haus gibt es im Übrigen noch ein weiteres kulinarisches Highlight und das ist das Seven Swans von Ricky Saward - Deutschlands einziges veganes Sternerestaurant. Darüber mehr in der nächsten Episode.
Jetzt geht es erstmal um Sven Riebel und der erzählt, wie man sich auf 17 Quadratmetern mit maximal 16 bis 20 Gästen organisiert und er erklärt uns seine Philosophie von einer perfekten Bar. Sven, der zunächst BWL studierte und nebenbei in Bars jobte, hat sich irgendwann gegen den Schreibtisch und für den Bartresen entschieden.
Der gebürtige Hesse ging nach Berlin, lernte dort die Barszene kennen und arbeitete unter anderem in der legendären Victoria Bar.
Irgendwann ging’s zurück nach Frankfurt und er betreibt seit nunmehr 8 Jahren das intime “The Tiny Cup“.
Sven Riebel ist nicht nur ein hervorragender Bartender und ein großartiger Erzähler, er ist auch ein ausgezeichneter Gastgeber. Im letzten Jahr wurde er von den Mixology Bar Awards zum „Gastgeber des Jahres“ ausgezeichnet.
Den Gästen nah zu sein und ihnen einen perfekten Abend zu bescheren, ist das, was Sven Riebel antreibt. Es geht ihm nicht darum, super-fancy Drinks mit Trüffel, Wurstwasser oder Blauschimmel zu kreieren, sondern um das Gesamterlebnis in seiner Bar. Klassiker mit Twist sind seine Spezialität, aber auch Champagner geht immer. Wir erfahren, warum ein „Long Island Icetea“ ein beschissener Drink ist, was es bedeutet, wenn man den Martini Cocktail „really dirty“ bestellt und warum die Bloody Mary der perfekte Start in den Tag ist. Nicht zu vergessen ist das Hildgard Knef Gedächtnis-Gedeck, das er mir wärmstens an Herz legt.
Am Ende wird es für mich aber ein „Astral“ Cocktail - bestehend aus Amaro Montenegro, Bourbon, Ahornsirup, Absinth, ein wenig Säure, Eiweiß und wenig Port. Phantastisch!
Es lohnt sich sehr, bei Sven Riebel vorbei zu schauen und gerade jetzt im Sommer schlüpft die Bar in mediterrane Kleider und wird zum „Tiny Winey“ - eine urbane Spritzeria. Dann öffnen sich die Türen und Fenster zum Main hin und Sven Riebel sagt, „dann sind wir die Bar am Meer“.
Viel Spass bei dieser Bartender-Story mit Sven Riebel.
Links zu dieser Episode:
The Tiny Cup bei Instagram: https://www.instagram.com/thetinycup
Sven Riebel bei Instagram: https://www.instagram.com/svenriebel
Werbung - Diese Episode wird unterstützt und präsentiert von:
Amaro Montenegro - der legendäre Likör aus Italien – seit 1885: https://www.instagram.com/amaromontenegro_dach
Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de

May 5, 2023 • 1h 27min
#120 So schmeckt Kreta - Eine kulinarische Entdeckungsreise
Boris Rogosch im Gespräch über die kretische Küche und ihre Zutaten
Wie schmeckt Kreta? Und was hat Olivenöl im Kaffee zu suchen?
Kreta kennen wir natürlich als beliebtes Urlaubsziel mit schönen Stränden, über 300 Sonnentagen und jeder Menge Kultur - aber wie schmeckt Kreta und was ist das Besondere an der kretischen Küche? Was ist hier anders als im übrigen Griechenland? Ich habe es herausgefunden: Hier spielt die Tradition und Erfindungsreichtum eine ganz besondere Rolle. Seit jeher begnügt man sich nämlich damit, was das karge Land und das Meer hergibt und verarbeitet diese Lebensmittel mit großem Erfindungsreichtum. Kreta ist eine der Wiegen der jahrtausendealten Oliven-, Wein- und Honigproduktion. Kretisches Olivenöl gilt als Bestes der Welt, hier befindet sich eines der ältesten Weinbaugebiete Europas und seit Menschengedenken werden hier die Vorzüge von Honig als Süßungs- und Heilmittel geschätzt. Wilde Kräuter und Gemüse, das Fleisch und die Milch der Ziegen und Schafe sowie Fisch und Meeresfrüchte prägen den Speisezettel. Auf Kreta ist der Ursprung für die mediterrane Ernährungsweise begründet, die mediterrane Diät, die seit den 1960er Jahren bekannt ist.
Heute wie früher ist Kreta ein Paradies der Gastfreundschaft und der hervorragenden mediterranen Küche. Viele Restaurants haben sich den traditionellen Gerichten verschrieben und sind als solche gekennzeichnet. Außerdem gibt es zahlreiche Restaurants mit gehobenem Niveau, die traditionelle Gerichte auf sehr spannende Art und Weise neu interpretieren.
Ich war im Rahmen des „European Food Masters Programm“ zu Gast auf Kreta und durfte mich mit zahlreichen Produzenten treffen und typische Restaurants und Tavernen besuchen, die mit ihren einfachen und zugleich raffinierten Gerichten ein großartiges Soul- und Slow Food anbieten. Am besten sollte man auf das Gütezeichen „Crete - Land of Values“ achten, das vom Agro-Nahrungsmittelverband der Region Kreta für qualitativ hervorragende kretische Produkte ins Leben gerufen wurde und besondere lokale Produzenten und Produkte ausweist.
Bei meinem Besuch auf Kreta habe ich natürlich nicht nur gefuttert und probiert, ich habe auch sehr interessante Menschen getroffen, die ich zu dieser Episode eingeladen habe. Unter anderem Kretas TV-Köchin Nektaria Kokkinaki. Ihr durfte ich über die Schulter schauen und habe erfahren, was aus Ihrer Sicht das Besondere an der kretischen Küche ist. Soviel kann ich schon mal verraten, es wird alles, wirklich alles mit Olivenöl und viel Liebe gekocht. Apropos Olivenöl:
Die Olivenöl-Botschafterin und Agrarwissenschaftlerin Elefteria Germanaki ließ mich unterschiedliche kretische Olivenöle verkosten, das primär aus drei verschiedenen Oliven-Sorten gewonnen wird. Von ihr wollte ich wissen, warum kretisches Olivenöl zu den Besten der Welt gehört.
Auch das verkosten von Wein kam nicht zu kurz. Glücklicherweise habe ich hier auf Kreta einen echten Weinprofi getroffen: Tobias Treppenhauer alias Weinlakai der unter anderem durch den Podcast „Bei Anruf Wein“ bekannt ist. Tobias habe ich nach seiner Meinung zum lokalen Wein befragt und sein Statement lautet „Absolut beachtenswert, aber derzeit noch unterschätzt“. Kurzum kretischer Wein ist im Kommen.
Und dann habe ich mich mit einer echten Kennerin der Food Szene und kulinarischen Traditionen Kretas unterhalten: Mary Bali. Mary stammt von der Insel Kreta, lebt aber seit einigen Jahren in Deutschland und vertreibt hier ausnahmslos kretische Lebensmittel über ihren Shop „Alles Kreta“. Sie verrät uns alles wesentliche über die besonderen kulinarischen Erzeugnisse ihrer Heimat und auch, welche Gerichte man unbedingt essen sollte, wenn man Kreta besucht. Viel Spaß bei dieser kulinarischen Entdeckungsreise.
Links zu dieser Episode:
Mary Bali's Onlineshop für Lebensmittel aus Kreta: https://www.alleskreta.de
Tobias Treppenhauer alias Weinlakai https://www.weinlakai.de
Nektaria Kokkinaki bei Instagram: https://www.instagram.com/nektaria_kokkinaki
Kretische Rezepte bei Dee's Küche: https://deeskueche.de/griechische-rezepte
Foodtalker bei Instagram: https://www.instagram.com/Foodtalker_podcast
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CUCINARIA - der Küchentempel:
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Apr 21, 2023 • 1h 12min
#119 Heiko Antoniewicz - Kulinarischer Vordenker und Geschmacksexperte
im Gespräch mit Boris Rogosch
Heiko Antoniewicz ist Spitzenkoch, Feinschmecker, kulinarischer Entwickler, Dozent und er ist vor allem eins – ein gastronomischer Impulsgeber. In Sachen Geschmack macht ihm keiner was vor. Die Lehre der Aromenharmonie versteht er in Perfektion und das gibt er in Workshops, Seminaren und in seinen Büchern sehr gerne weiter. Er hat von Molekularküche, von Sous-Vide garen, von Fermentation und Umami gesprochen, als die meisten von uns davon noch überhaupt keine Ahnung hatten. Heiko Antoniewicz diskutiert und tüftelt mit Wissenschaftlern am perfekten Geschmack, an der optimalen Zubereitung und Garmethoden. 30 (Koch-) Bücher hat er mittlerweile veröffentlicht und über sein aktuellstes, das den Titel „Gewürze“ trägt, sprechen wir in dieser Episode dann auch ganz ausführlich. Worauf ist bei Gewürzen zu achten, wie werden sie bestmöglich eingesetzt und welches sind Heiko’s Lieblingsgewürze? Er selbst bezeichnet sich scherzhaft als besten indischen Koch außerhalb Indiens und so ist es auch kein Wunder, dass sein Lieblingsgericht Linsen-Dal ist. Für ein gutes Dal, so sagt er, lässt er sofort alles stehen. Natürlich verrät er uns auch sein Rezept für ein köstliches rotes Linsen-Dal. Wir sprechen über Geschmacksbildung, die bereits im Säuglingsalter erfolgt und wir erfahren, welche Rolle die Muttermilch dabei spielt. Er verrät uns auch, welche Lebensmittel den Umami Geschmack enthalten und das Parmesankäse gehärtetes natürliches Glutamat enthält. Heiko Antoniewicz vermag es wie kaum ein anderer, Geschmack zu deuten, zu beschreiben und anzuregen, sich dessen mehr bewusst zu werden. Und wenn er dann von dem Duft und Geschmack spricht, den wir alle, fast ausnahmslos positiv abrufen können, dann weiß jeder, was er meint: Warmer, gedeckter Apfelkuchen.
Foto: Vivi D'Angelo
Links zu dieser Episode:
Heiko Antoniewicz Webseite: https://antoniewicz.org
Heiko Antoniewicz bei Instagram: https://www.instagram.com/antoniewiczheiko
Foodtalker bei Instagram: https://www.instagram.com/Foodtalker_podcast
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Apr 7, 2023 • 1h 28min
#118 Die BIOSpitzenköchinnen - Andrea Gallotti, Nina Meyer & Renate Lieb
im Gespräch mit Boris Rogosch
Zu Gast in dieser Episode sind die BIOSpitzenköchinnen Andrea Gallotti, Nina Meyer und Renate Lieb.
Sie leiten renommierte Bio-Gastronomiebetriebe, sind in der regionalen und bundesweiten Bio-Szene stark vernetzt, treten engagiert für Bio und Nachhaltigkeit in der Gastronomie ein. Was motiviert sie, warum sind sie Köchinnen geworden und warum 100% Bio? Welche Werte wollen sie vermitteln? Und wie steht es um den Koch-Nachwuchs?
Andrea Gallotti ist, gemeinsam mit ihrem Mann Marcello, die Gründerin und Inhaberin des bio fine-dining Restaurants Erasmus in Karlsruhe, nebst angeschlossenen Bio-Feinkostladen.
Andrea ist gelernte Köchin, studierte Gastronomin und Fachkraft für Landwirtschaft. Heute, im eigenen Restaurant hat sie ihrem Mann die Küche überlassen und leitet den Service.
Sie lebt ihre Leidenschaft für Genuss und tritt zielstrebig und überzeugend für das Thema ganzheitlich nachhaltige, gemeinwohlorientierte und zukunftsfähige Bio-Gastronomie ein.
Sie ist BIOSpitzenköchin seit 2018 und u.a. Mitglied der Slow Food Chef Alliance, Bioland Gold Partner. Das Restaurant Erasmus trägt den grünen Michelin Stern seit 2020.
Nina Meyer ist Küchenchefin im Bio-Berghotel Ifenblick in Balderschwang, gelernte Köchin und Restaurantfachfrau. Sie studierte Gastronomie-Management in der Schweiz und ist seit 2003 diplomierte Restauratrice & Hoteliére. Bevor Nina die Küche im familieneigenen Ferienhotel übernahm, durchlief sie einige Stationen in der gehobenen Gastronomie. Die Algäuerin ist Köchin in vierter Generation und beschreibt ihre 100 Prozent bio-zertifizierte Küche als "Alpines Soulfood mit internationalem Weitblick“. Eigentlich wollte Nina Grafikdesignerin oder Schauspielerin werden, landete dann aber doch in der Küche, genau wie zuvor ihre Urgroßmutter und Großmutter, die schon Köchinnen waren und ihr Vater der Küchenmeister ist. „Die Liebe und die Leidenschaft zum Kochen liegt mir in den Genen“, sagt sie selbst. „Kochen geht mir leicht von der Hand und scheint in meiner DNA festgeschrieben zu sein“. Nina ist BIOSpitzenköchin seit 2021, sowie Mitglied der Slow Food Chef Alliance und Bioland Gold Partner.
Renate Lieb ist die Scheunenwirtin - Inhaberin des HofGuts „Zur Scheunenwirtin“ in Bartholomä auf der Schwäbischen Alb. Aus ihrer Küche kommen schwäbische Speisen auf fundamentale und konsequent nachhaltig-ökologische Art zubereitet. Holzbacköfen sind das Herzstück von Renates Küche und das Streichholz ist ihr wichtigstes Küchenutensil. Das gesamte 7-Gang Menü wird am offenen Feuer zubereitet. Ihre Philosophie: Ökologisch aus der Erde auf den Teller, so regional wie nur möglich und mit Fokus auf besten Geschmack. Ihr Antrieb ist die Frage, wie sich das Leben nachhaltiger, besser und sinnvoller gestalten lässt.
Ursprünglich war sie beruflich in Sachen Mode unterwegs und hat nie eine klassische Kochausbildung gemacht. Dass sie heute Köchin ist, hat sich aus dem Leben heraus ergeben - aus purer Leidenschaft für Lebensmittel und gutes Essen. Renate ist BIOSpitzenköchin seit 2021 und u.a. Mitglied der Slow Food Chef Alliance, Bioland Gold Partner, Demeter.
Die BIOSpitzenköche sind eine Initiative im Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert und finanziert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das Bundesprogramm unterstützt im Rahmen der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung, den Anteil der ökologischen Anbaufläche bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen.
Links zu dieser Episode:
Restaurant Erasmus: https://erasmus-karlsruhe.de
HofGut - Zur Scheunenwirtin: https://scheunenwirtin.de
Berghotel Ifenblick: https://www.berghotel-ifenblick.de
Biospitzenköche-Blog: https://biospitzenkoeche-blog.de
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Mar 24, 2023 • 1h 1min
#117 Sepp Schellhorn - "Die Zeit der Streberteller mit Pinzette und Laubsägearbeiten ist vorbei“
im Gespräch mit Boris Rogosch
Sepp Schellhorn ist Koch, Gastronom, Hotelier und Politiker. Wer gern Kitchen Impossible schaut, dem ist Sepp dort schon häufiger begegnet, er war schon Gastgeber, Gegner und auch Mitstreiter von Tim Mälzer. Aktuell sorgt er medial mit seiner Instagram-Kochshow „Sepp, was machst du“ für Aufmerksamkeit und Unterhaltung. Ursprünglich gestartet, um Personal zu rekrutieren hat sich das Format mittlerweile verselbständigt und erscheint wöchentlich mit einfachen und raffinierten Koch- und Zubereitungstipps.
Ich habe Sepp Schellhorn in seinem Stammbetrieb, dem Seehof in Goldegg am See im Salzburger Land besucht. Hier betreibt er neben dem Seehof eine ganze Reihe von gastronomischen Betrieben. Er war auch einige Zeit in der Politik aktiv, mehrere Jahre davon im österreichischen Nationalrat.
Nun übergibt er in Kürze den Familienbetrieb Seehof, den er fast 30 Jahre geführt hat, an seinen Sohn Felix und will sich dann erst einmal Zeit für sich nehmen.
Ob das klappt? Ein neues Projekt steht schon in den Startlöchern: Sepp kümmert sich zukünftig um die Verbesserung des Schulessens. Denn dort liegt, nach seiner Meinung, so Einiges im Argen. Er selbst versteht sich mit seinen Betrieben als Vorreiter für Nachhaltigkeit, baut selbst Gemüse und Kräuter an und betreibt das Nose-to-Tail Prinzip schon ewig.
So sprechen wir auch über die kulinarische Entwicklung der letzten Jahrzehnte in Österreich und Deutschland, schauen nach Frankreich und Italien, wo die Esskultur einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns und beleuchten den immer stärker werdenden Trend zu mehr regionalen und saisonalen Erzeugnissen.
Sepp Schellhorn, der sein Handwerk einst bei Eckart Witzigmann und Jörg Wörther verfeinerte, ist berkanntermaßen kein Freund von „Strebertellern“ mit Pinzetten- und Laubsägearbeiten, sondern ein Vertreter der Wohlfühlküche, des traditionsbewussten Kochens mit qualitativ hochwertigen Produkten. So wie man es aus den Wirthäusern kannte, die leider zu Hauf ausgestorben sind. Der perfekte Teller für Sepp ist ein Fisch im Ganzen gebraten.
Das Themenspektrum von Sepp ist riesig, denn er ist nicht nur in der Gastronomie und Politik zu Hause, er interessiert und engagiert sich auch stark für Kultur und Literatur. Also, sei gespannt.
Links zu dieser Episode:
Sepp Schellhorn bei Instagram: https://www.instagram.com/pepssch/
Der Seehof in Goldegg: https://www.derseehof.at
Foodtalker bei Instagram: https://www.instagram.com/Foodtalker_podcast
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Mar 10, 2023 • 1h 7min
#116 Thomas Domenig (Jack Rabbit) - Auf einen Cocktail und 'nen Bagel nach Kärnten
im Gespräch mit Boris Rogosch
Der Österreicher Thomas Domenig betreibt in seiner Heimat am Weissensee in Kärnten das „Jack Rabbit“ - eine Mischung aus Cocktailbar und Cafe. Er stammt zwar aus einer Gastronomenfamilie, wollte aber Softwarteentwickler werden und studierte Medientechnik und Design.
Nach seinem Abschluss merkte er schnell, dass sein Herz doch viel mehr für die Gastronomie schlägt und arbeitete daraufhin als Bartender, war in zahlreichen preisgekrönten Gastronomien wie dem Le Lion (Jörg Meyer) in Hamburg, dem One Trick Pony in Freiburg oder dem Skopik & Lohn in Wien.
Zugleich besuchte er die Weinakademie und machte die Prüfungen zum Weinakademiker (WSET-Level 4) und Certified Advisor of Spirits. Heute zählt er selbst zu den Dozenten und gibt sein Fachwissen über Spirituosen und Barkultur bei Schulungen und Vorträgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter.
Mit der Veröffentlichung seines Buches "Bourbon. Ein Bekenntnis zum Amerikanischen Whiskey" hat er das deutsche Standardwerk für Bourbon geschrieben, wurde hierfür mehrfach ausgezeichnet und hat sich einen Namen in der Szene gemacht.
Aber damit nicht genug, hat Thomas Domenig 2017 das Cocktailfestival am Weißensee gestartet und einen Treffpunkt für Cocktailfreunde und die Bar Community geschaffen. Hier mixen die besten Bartender aus dem deutschsprachigen Raum ihre Drinks an außergewöhnlichen Locations.
Ich war zum Abschluss der Wintersaison am Weissensee im „Jack Rabbit“ - was so viel heißt wie Kavalierstart - und habe mir von Thomas Domenig seine Philosophie von der Cocktail- und Barkultur erklären lassen. Er erzählt von den Besonderheiten des Saisongeschäftes in einem Feriengebiet, berichtet vom Netzwerken in der Bar Community, dem Rekrutieren von Mitarbeitern und dem Entwickeln der Cocktailkarte, die sich bei ihm jede Saison wandelt.
Thomas gibt uns im Rahmen dieser Bartender-Story spannende Einblicke in seine vielfältigen Aktivitäten und ich genieße großartige Cocktails, wie auch besten Kaffee und wunderbare Bagels, die hier im „Jack Rabbit“ der Renner sind.
Als besonderen Cocktail mixt er mir seine Variante vom „Montenegro Sour“ mit Amaro Montenegro, Zitronen- und Orangensaft und ….ach, hört am besten selbst rein.
Links zu dieser Episode:
Jack Rabbit Café · Bar · Weissensee: www.jackrabbit.at
Bourbon. Ein Bekenntnis zum Amerikanischen Whiskey - Bestes Whiskey-Buch 2020/21: www.bourbonbuch.de
Cocktailtage Weissensee: 7. bis 10. Juni 2023: www.cocktailtage.at
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Feb 24, 2023 • 1h 8min
#115 Thomas Martin - "Es geht nicht immer nur nach oben"
im Gespräch mit Boris Rogosch
Seit über 25 Jahren ist Spitzenkoch Thomas Martin nunmehr als Küchenchef im traditionsreichen Louis C. Jacob an der Hamburger Elbchaussee tätig.
Er wußte schon damals, als er zum Vorstellungsgespräch antrat, hier will ich bleiben und hat dann kurzerhand,aus dem Jacobs Restaurant einen Gourmettempel gemacht.
Seinem Stil - der klassischen französischen Küche mit regionalen Produkten - ist er in dieser Zeit immer treu geblieben und hat diesen zu seinem Markenzeichen gemacht.
Es braucht eben nicht viel Chi-Chi und nicht viele, dafür aber pefekte, Zutaten für ein gutes Gericht: Geschmack, Präzision und Harmonie auf dem Teller sind der Schlüssel.
Thomas Martin, der aus einer Mannheimer Gastronomenfamilie stammt, wollte immer schon Koch werden und machte Anfang der 80er-Jahre seine Ausbildung im Hamburger Anglo-German Club. Danach folgten Stationen bei Lothar Eiermann im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe, im Gourmettempel Aubergine in München bei Eckart Witzigmann und im Sternerestaurant Zur Traube in Grevenbroich bei Düsseldorf.
Hier lernte Thomas Martin von den Großen der Zunft und entwickelte seine Leidenschaft für die französische Küche, für hervorragende Produkte und lernte absolute Präzision und Harmonie.
Ja, die Harmonie, die ist ganz wichtig für Thomas Martin. Er ist ein harmonischer Mensch, wie er sagt, ob im Job, Zuhause oder auf dem Teller. „Je lauter und hektischer es in der Küche wird, desto schlechter die Performance“.
Anfangs als Küchenchef im Jacobs, so erzählt er, wollte er noch alles selber machen. Irgendwann hat er gelernt, dass man Verantwortung ans Team abgegeben muss. Auch wenn die Beurre Blanc, Martins Markenzeichen, vielleicht mal ein wenig anders hergestellt wird, alles von ihm vorgegeben.
Schnell wurde das Restaurant Jacobs mit Auszeichnungen überhäuft und entwickelte sich zu einer der ersten kulinarischen Adressen in Hamburg.
Thomas Martin war zunächst viel lieber in der Küche als beim Gast, er ist mit den Jahren aber selbstbewußter geworden und freut sich heute,zu den Gästen an die Tische zu gehen.
In seinen 25 Jahren im Jacobs hat Thomas Martin mit sehr vielen Kollegen und Wegbegleitern zusammengearbeitet, mit denen er sich heute noch eng verbunden fühlt.
Ob sein bester Freund, Dirk Luther, der damals Souschef im Jacobs war, Hendrik Thoma, der hier als Sommelier Furore machte oder ein David Görne, der bei Martin in der Ausbildung war, mit vielen steht er regelmäßig im Kontakt.
Neben dem Restaurant Jacobs betreut Thomas Martin auch die Brasserie Carls gegenüber der Elbphilharmonie und die zukünftige Aussenstelle des Carls in Travemünde an der Ostsee.
Aber damit nicht genug, denn er hat in der Pandemie angefangen seine eigene regelmäßige Kochsendung bei Instagram zu etablieren. Hier kocht Thomas Martin ganz entspannt, gefilmt von seiner Frau, kleine, raffinierte Gerichte zum Nachkochen. „Beim Kochen kann ich mich zuhause am besten erholen. Andere machen Sport, ich koche.“
Außerdem macht es Thomas Martin viel Freude seit nunmehr 7 Jahren regelmäßig als Stamm-Juror in der ZDF-Küchenschlacht aufzutreten und dort die Kreationen der Hobby-Köche zu bewerten. „Die Küchenschlacht wird in Hamburg aufgezeichnet. Das heißt, ich muss dafür nicht reisen und bin nach der Aufzeichnung wieder rechtzeitig zum Abendservice im Jacobs Restaurant oder im Carls.“
Zum Schluss hat Thomas Martin auch noch ein paar gute Tipps für uns parat, wie man sich am besten für ein Dinner mit Gästen im privatem Rahmen präpariert. Stichwort: Locker bleiben und weniger ist mehr. Und wir erfahren, wo er selbst gerne Essen geht, welche Lebensmittel er am liebsten mag und natürlich, wie man die perfekte Beurre Blanc herstellt.
Links zu dieser Episode:
Thomas Martin bei Instagram: https://www.instagram.com/thomasmartin.official
Louis C. Jacob Hotel- Webseite: https://www.hotel-jacob.de
Foodtalker bei Instagram: https://www.instagram.com/Foodtalker_podcast
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Feb 10, 2023 • 1h 6min
#114 Katharina Wilck (1001 Gewürze) - Die (Ge)würze des Lebens
im Gespräch mit Boris Rogosch
Es geht in dieser Epsiode um Gewürze und mein Gast ist die wunderbare Katharina Wilck von der Gewürzmanufaktur 1001 Gewürze aus Hamburg. Vor nunmehr 20 Jahren hat Katharina gemeinsam mit ihrer Mutter Bettina Matthaei, die im Übrigen eine vielfach ausgezeichnete Kochbuchautorin ist, 1001 Gewürze eher durch einen Zufall, ohne große Vorbereitung und ohne Business Plan gegründet. Seitdem kennt man sie auch unter dem Namen - die "Hamburger Spice Girls".
Katharina Wilck erzählt uns aber auch, welche Gewürze zur Grundausstattung in der Küche gehören sollten was die Gewürze von 1001 Gewürze so besonders macht. Es geht hier vor allem um vertrauenswürdige und langjährige Lieferanten, um beste Qualität und um Frische.
Mehrmals pro Woche produzieren sie kleine Chargen, frisch gemahlen und von Hand verpackt.
Insgesamt 60 hochwertige Gewürzmischungen, die selbstverständlich alle selbstkreiert sind, und Einzelgewürze bieten sie an. Darüber hinaus entwickeln sie auch individuelle Gewürzmischungen für Unternehmen und Köche wie beispielsweise die Hobenköök, Mutterland oder die MS Europa.
Mittlerweile haben sie zu fast hundert Prozent auf Bio umgestellt und ganz neu sind die nachhaltigen und kompostierbaren Verpackungen.
Willst du wissen welches das teuerste Gewürz ist und womit es leicht verwechselt werden kann, warum Zimt nicht gleich Zimt ist und weshalb Salz kein Gewürz ist. Dann ganz schnell reinhören.
Links zu dieser Episode:
1001 Gewürze Webseite + Shop: https://1001gewuerze.de/
1001 Gewürze bei Instagram: https://www.instagram.com/1001_gewuerze/
Foodtalker bei Instagram: https://www.instagram.com/Foodtalker_podcast
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Jan 27, 2023 • 1h
#113 So schmeckt Bologna - Ein kulinarischer Kurztrip!
Giacomo Mannucci im Gespräch mit Boris Rogosch
Für diese Episode habe ich mich auf einen kulinarischen Kurztrip in die wunderschöne Stadt Bologna gemacht. Der Beiname von Bologna lautet „La Grassa“, „Die Fette“ und ich wollte herausfinden, warum. Mein Begleiter auf dieser Reise ist Giacomo Mannucci, Gastronom in Berlin und gebürtiger Bologneser. Er führt mich durch die kulinarische Vielfalt und Tradition von Bologna und klärt mich über die italienische Esskultur auf.
Aus Bologna stammen viele Klassiker der italienischen Küche wie Mortadella, Tortellini, Lasagne, Tagliatelle al Ragú (klassische Bolognese) und diese wollte ich natürlich alle probieren und zugleich herausfinden, warum man hier keine Spaghetti Bolognese serviert bekommt. Überhaupt ist die ganze Region mit ihrem Aceto Balsamico de Modena, Parmaschinken, Parmigiano Reggiano ein Quell großer kulinarischer Tradition. Selbstverständlich gehören auch Weine der Rebsorten Lambrusco, Sangiovese und ganz besonders der bitter-süße Kräuterlikör Amaro Montenegro zum Bologneser Genussbild. Aber auch über den kulinarischen Genuss hinaus ist Bologna ein wunderbares Ziel. Die vielen Palazzi, Kirchen, Gassen und Plätze und vor allem die Arkaden sorgen für ein ganz besonderes historisches Stadtbild. Dabei besitzt Bologna nicht nur die älteste Universität der westlichen Welt, gegründet 1088, sondern auch die längsten Arkadengänge der Welt. Auf unserer 48-stündigen Genusstour besuchten wir folgende Orte:
Einkaufen:
Tamburini (Feinkost)
Salumeria Simoni (Wurst, Schinken, Käse)
Mercato delle Erbe (regionale Erzeugnisse)
Le Sfogline (Tortellini)
Paolo Atti & Figli (Gebäck & Brot)
Essen:
Diana Ristorante
Antica Trattoria della Gigina
Mercato di Mezzo
Trinken:
Gran Bar
Osteria del Sole
Pastis Bar
Velluto Cocktailbar
Bamboo Cocktailbar
Donkey
Hotel:
Art Hotel Orologio
Giacomo Mannucci betreibt in Berlin das To the Bone https://tothebone.bonita.berlin und das Weinbau https://weinbau.bonita.berlin
Foodtalker bei Instagram: https://www.instagram.com/Foodtalker_podcast
Lucio Dalla Playlist: https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DZ06evO1bBVWv
Die Reise wurde unterstützt von Amaro Montenegro
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Amaro Montenegro - der legendäre Likör aus Italien – seit 1885 - https://www.instagram.com/amaromontenegro_dach
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