Payment & Banking Fintech Podcast

Das Team von Payment & Banking
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Aug 5, 2022 • 1h 6min

#390 Die Geschichte von Orderbird

Vom P1 in München nach ganz Europa Zeitmarken: 0:34 - Vorstellung Jakob Schreyer und Orderbird 2:20 - Die ersten Tests in P1 in München 5:32 - Wie Orderbird anfing - Kassensystem statt Smart-POS 7:23 - Warum Orderbird das Payment nicht gleich selbst gebaut hat, sondern mit Partnern gearbeitet hat 9:16 - Der Wettbewerb: was Orderbird besser gemacht hat als der Wettbewerb 10:56 - Ist SumUp ein Konkurrent für Orderbird oder Kooperationspartner? 12:33 - Das Geschäftsmodell: wie verdient Orderbird sein Geld? 14:34 - Was zahlen Restaurants für die Payment-Abwicklung? 15:58 - Wie viele Restaurants arbeiten noch Cash only? 16:57 - Die Zahlungsinfrastruktur im Vergleich zur Konkurrenz 18:20 - Warum Orderbird in der Coronazeit profitabel wurde 20:29 - KPIs 22:03 - Orderbird und Nexi: wie kam es zur Zusammenarbeit? 25:10 - Was verspricht sich Orderbird von Nexi? 26:28 - Wie eigenständig ist Orderbird noch? 27:22 - Welche Payment-Lösungen bietet Orderbird neben den M-POS-Terminals an? 30:05 - Wie sehen die Expansionspläne über die Gastronomie hinaus aus? 30:44 - Wo steht Orderbird in 5 Jahren? 33:18 - Strategisches Hiring: Warum Katrin Stark zu Orderbird gestoßen ist 34:34 - Round-up von Jakob
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Aug 4, 2022 • 1h 6min

#389 News-Rückblick Juli 2022: ist Paypal ein Übernahmekandidat?

Die News-Analyse mit Klarna, Paypal, Qonto, Blockchain.com und vielen mehr In unserer monatlichen News-Analyse widmen wir uns in dieser Folge den Meldungen aus dem Juli 2022. Wie immer kommentiert und eingeordnet von den Payment & Banking Experten André Bajorat und Jochen Siegert. Viel Spaß mit dem FinTech News-Rückblick Juli 2022! In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Am Ende jedes Monats fassen wir daher noch einmal die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats zusammen. In einem kompakten Überblick kommen hier unsere News für den Monat Juli 2022. Qonto übernimmt Penta Das Berliner Fintech Penta wird vom französischen Wettbewerber Qonto übernommen. Über den Kaufpreis haben die Firmen keine Angaben gemacht. Beide Unternehmen sind im gleichen Marktsegment unterwegs. Penta hat nach eigenen Angaben etwa 50.000 Unternehmenskunden, Qonto bedient in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien 250.000 Unternehmen. Die Beschäftigten von Penta übernimmt Qonto. https://www.businessinsider.de/gruenderszene/fintech/penta-qonto-uebernahme/ Ageras Group kauft Kontist Die dänische Ageras Group übernimmt das Berliner Fintech Kontist. Das ist bereits die zweite größere Übernahme eines Fintechs binnen weniger Tage, nachdem Qonto seinen Konkurrenten Penta erwirbt. Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen keine Angaben gemacht. Er dürfte aber wohl im zweistelligen Millionenbereich liegen, nachdem Kontist im vergangenen Jahr eine Finanzierung über 25 Mio. Euro erhalten hatte. https://paymentandbanking.com/ageras-group-kauft-kontist/ Klarna bekommt 800 Mio. Dollar und verliert 85 Prozent an Wert Vordergründig klingen die 800 Mio. Dollar, die bestehende und neue Investoren, darunter Mubadala Investment Company und Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), in das Unternehmen stecken, nach einem vollen Erfolg. Allerdings verliert Klarna 85 Prozent seines Unternehmenswertes und kommt nun noch auf eine Bewertungssumme von 6,7 Mrd. Dollar. Es verliert damit seinen Status als wertvollstes Startup Europas, auch wenn die Pressemitteilung nicht müde wird, dies angesichts auch anderer rückläufiger Kurse als kleinen Erfolg darzustellen. https://t3n.de/news/bewertungseinbruch-klarna–85-prozent–1485394/ Nubank schaut sich nach Zukäufen um Vor mehr als einem halben Jahr ging die Neo-Bank Nubank aus Brasilien an die Börse. Seitdem gingen die Kurse allerdings um die Hälfte zurück. Dennoch zeigt sich der Vorstandschef und Co-Gründer, David Vélez, optimistisch. 3 Mrd. Dollar an Eigenmittel wurden eingesammelt, was der Bank im aktuellen Marktumfeld neue Möglichkeiten schaffe. Zwar wolle die Digitalbank organisch wachsen, sehe sich aber aktuell auch nach Zukäufen um. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/fintech-nubank-ceo-velez-wir-schauen-uns-nach-zukaeufen-um/28497128.html 1,5 Mio. Euro für Monkee Das österreichische Fintech Monkee erhält für sein weiteres Wachstum ein siebenstelliges Investment. Außerdem gab es eine sechsstellige Förderung von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Der European Super Angels Club, die Startup Wise Guys, der Business Angel Zaid Al-Aifari sowie Bestandsinvestoren stecken 1,5 Mio. Euro in einer dritten Finanzierungsrunde in das Fintech Monkee. Es entwickelt eine App, die individuelle Sparziele mit einer Änderung der finanziellen Gewohnheiten verbindet. Darin enthalten ist auch ein Loyalty-Programm, das im Prinzip Cashback zum Sparen verwendet. Als Kontrast zum viel diskutierten BNPL-Ansatz nennen die Gründer dies bewusst „Save Now, Buy Later“. https://paymentandbanking.com/15-mio-euro-fuer-monkee/ 10 Mio. Dollar für Controlling-Fintech Helu.io Das 2020 gegründete Fintech Helu.io hat sich zum Ziel gesetzt, zum Standard für den Mittelstand in den Bereichen Reporting, Controlling und Budgetierung zu werden. Jetzt sichert sich das Wiener Unternehmen eine Millionenfinanzierung. Unter der Führung von CommerzVentures sowie der VC-Unternehmen IRIS und Speedinvest schließt Helu.io eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 10 Mio. Dollar ab. Damit hat das Fintech innerhalb eines Jahres insgesamt 15 Mio. Dollar eingeworben. Ziel des Unternehmens ist es, die Finanzverantwortlichen in kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr Finanzcontrolling und ihre Reportingprozesse zu automatisieren. https://paymentandbanking.com/10-mio-dollar-fuer-controlling-fintech-helu-io/ RIDE Capital sammelt drei Mio. Euro ein – und holt sich prominente Unterstützer:innen mit ins Boot Durch ihr unternehmerisches Engagement in der Branche gehört RIDE Capital-Gründerin Christine Kiefer selbst zu einer der prominentesten Köpfe der Branche. Jetzt erhält sie Unterstützung von nicht minder bekannten Investorinnen. Die Unternehmerinnen und Business Angels Lea-Sophie Cramer und Verena Pausder sowie Business Angel und Profifußballspieler Mario Götze investieren gemeinsam mit weiteren Business Angels drei Mio. Euro in RIDE Capital. https://paymentandbanking.com/ride-capital-sammelt-drei-mio-euro-ein-und-holt-sich-prominente-unterstuetzerinnen-mit-ins-boot/ 7 Mio. Euro für Bunch Cherry Ventures und Embedded Capital führen die Seed-Finanzierung des Fintechs Bunch an, das sich 7 Mio. Euro sichert. Das Berliner Fintech hat auch bereits eine Betaversion seiner Plattform in Deutschland und den Niederlanden an den Start gebracht. Über Bunch sollen etwa Angel-Investoren ihre Investitionen in Form eines Pools zusammenfassen, was den Verwaltungsaufwand minimiert und für die Startups die Kommunikation vereinfacht. https://fintechmagazine.com/articles/bunch-raises–7mn-for-its-investment-syndicate-platform Credi2 entwickelt BNPL-Lösung für Deutsche Bank Das Fintech Credi2 aus Wien steckt hinter dem neuen BNPL-Angebot der Deutschen Bank. Die White-Label-Lösung für Online-Shops und E-Commerce-Marktplätze soll bis Ende des Jahres mit ersten Pilotprojekten in Deutschland starten. Dank des White-Label-Ansatzes sollen die Händler:innen die volle Kontrolle über die Transaktionen mit den Kund:innen behalten. Die Unternehmen erhalten den Kaufpreis umgehend nach der Bestätigung des Versands auf ihr Konto, die Bank nimmt die Forderung in das eigene Risikoportfolio. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220713_OTS0036/wiener-fintech-credi2-entwickelt-fuer-deutsche-bank-eine-eigene-buy-now-pay-later-loesung Stripe senkt Bewertungssumme deutlich Zahlungsdienstleister Stripe schließt sich dem Kreis bedeutender Fintechs an, die bei ihrer Bewertung ordentlich Federn lassen müssen. Unter Berufung auf einen Bericht des WSJ hat das Fintech für eigene Kalkulationen den Wert seiner Aktien um 28 Prozent gesenkt. Gemäß den US-Börsenvorschriften müssen Unternehmen alle 12 Monate eine solche interne Bewertung durchführen, falls ein wesentliches Ereignis eintritt, das den Wert der Firma insgesamt beeinflusst. Stripe wurde zuletzt mit 95 Mrd. Dollar bewertet. Einen Kommentar gibt es bisher nicht. https://techcrunch.com/2022/07/14/stripe-fintech-payments-valuation-cut–28/ Rubarb ist insolvent Über Rubarb, das Startup der Neffen des Bundeskanzlers, Fabian und Jakob Scholz, hatten wir an dieser Stelle schon häufiger berichtet. Ursprünglich sollte die Finanz-App Rubarb breite Bevölkerungsschichten animieren, ihr Geld anzulegen. Nachdem die Entwicklung offensichtlich hinter eigenen Erwartungen zurückgeblieben war, wurde vor wenigen Monaten die Tochtergesellschaft Kudona gegründet. Die wollte die Kryptoanlagen der Nutzer:innen verleihen und dafür eine ordentliche Rendite auskehren. Nun ist mit alldem zunächst Schluss, denn Rubarb meldet Insolvenz an. Insgesamt konnte das Fintech etwa 4,8 Mio. Euro einwerben. Schuld an der Insolvenz scheint aber nicht nur der Kryptowinter zu sein. Investoren sehen wohl auch Fehler der Gründer als Ursache. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/krypto-crash-bis-zu–250–000-euro-pro-monat-verbrannt-neffen-von-bundeskanzler-olaf-scholz-scheitern-mit-fintech/28490036.html Krypto-Lender Celsius offiziell insolvent Das sind keine guten Nachrichten für die Anleger:innen, die bei Nuri das „Ertragskonto“ gewählt haben. Wie bereits befürchtet werden konnte, ist der Krypto-Lender Celsius Network offiziell insolvent und hat Gläubigerschutz beantragt. Davon betroffen sind über 100.000 Gläubiger. 20 Mrd. Dollar hatte Celsius-Networks an Vermögenswerten angehäuft und Renditen im hohen zweistelligen Bereich versprochen. Nach den Geschäftsbedingungen von Celsius Networks sind die Vermögenswerte der Kund:innen im Falle einer Insolvenz nicht garantiert. Mit anderen Worten droht hier der Totalverlust. https://www.finews.ch/news/finanzplatz/52387-celsius-network-beantragt-insolvenz Coinpanion stellt Crypto Score vor Das österreichische Fintech Coinpanion will mehr Transparenz im Kryptomarkt erreichen und informiert uns per E-Mail über den Start des „Coinpanion Crypto Score“. Der soll die Performance- und Sentiment-Metriken verschiedener Krypto-Projekte miteinander vergleichen und somit eine Einschätzung abgeben, wie es Rating-Agenturen bei anderen Assets tun. Durch die monatliche Überprüfung der Bewertungen sollen die Anleger:innen profitieren. Solarisbank wird zu Solaris Die Embedded-Finance-Plattform Solarisbank ändert ihren Namen in „Solaris“. Darin sieht das Unternehmen den nächsten Schritt in der Weiterentwicklung der Marke. Der Name steht auch für die neu geschaffene internationale Unternehmensgruppe, die sich von einer AG in eine SE wandeln wird. https://newsroom.solarisgroup.com/216794-aus-solarisbank-wird-solaris 29 Mio. Euro für Kadmos Das Berliner Fintech Kadmos sichert sich unter Führung von Blossom Capital im Zuge einer Serie-A-Runde die Summe von 29 Mio. Euro. Die frischen Mittel will Kadmos in den Ausbau des Personals und Verbesserung der Plattform stecken. Ziel des Fintechs ist es, grenzüberschreitende Gehaltszahlungen zu vereinfachen. So sind Seeleute beispielsweise gezwungen, hohe Gebühren in Kauf zu nehmen, wenn sie ihren Lohn am aktuellen Aufenthaltsort erhalten wollen. Das will Kadmos ändern. Im März hatten wir an dieser Stelle bereits über die erfolgreiche Seed-Finanzierung in Höhe von 8,3 Mio. Euro berichtet. https://www.kadmos.io/press-releases/kadmos-raises-eu29m-in-series-a-funding-round 56 Mio. Dollar für Balance Forerunner führt die Serie-B-Finanzierungsrunde über 56 Mio. Dollar des Fintechs Balance an. Es beteiligten sich auch Salesforce Ventures, Hubspot Ventures, Lyra Ventures und Gramercy Ventures. Die ehemaligen PayPal-Mitarbeiter Bar Geron (CEO) und Yoni Shuster (CTO) gründeten Balance im Jahr 2020. Es bietet eine B2B-E-Commerce-Zahlungsplattform, die auch Omnichannel-Strategien der Händler:innen unterstützt. https://www.calcalistech.com/ctechnews/article/by11qkcpn5 1 Mio. Euro für Etvas Das Hamburger Fintech Etvas sichert sich 1 Mio. Euro. Das Geld stammt von ff Venture Capital und soll für die weitere Expansion genutzt werden. Etvas arbeitet an einer Cashback-Marketingplattform, die es unter anderem Banken ermöglicht, den Kund:innen Mehrwerte zu bieten. Das Targeting basiert auf KI und nutzt Transaktionsdaten, um so für die Kund:innen besonders relevante Angebote zu vermitteln. https://www.presseportal.de/pm/157262/5265107 Moonfare expandiert in den Nahen Osten Das Berliner Fintech expandiert nach einem Bericht des Handelsblatts in den Nahen Osten. Demnach können private Anleger:innen aus allen sieben Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) die Plattform von Moonfare für den Erwerb von Private-Equity-Anteilen nutzen. Einlagen sind dort ab einer Summe von 60.000 Dollar möglich. https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/private-equity-berliner-start-up-moonfare-expandiert-in-den-nahen-osten/28550068.html Kraken im Visier der Aufsichtsbehörden Verschiedene Medien berichten unter Berufung auf die New York Times davon, dass die Kryptobörse Kraken ins Visier der Regulierungsbehörden geraten ist. So soll das Treasury Department’s Office of Foreign Assets Control aktuell ermitteln, um Kraken gegen US-Sanktionen verstoßen habe, weil es Bürger:innen des Iran den Handel mit Kryptowährungen auf der Plattform ermöglicht habe. Kraken wollte dazu bisher öffentlich keine Stellung beziehen. https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/us-regulatoren-nehmen-kryptoboerse-kraken-ins-visier–147450 Airbank nutzt Klarna Kosma Angeschoben von dem kürzlich erfolgten Invest über 20 Mio. Dollar will Airbank, Finanzplattform für Unternehmen, seine internationale Expansion vorantreiben. Bis Ende des Jahres will das Fintech in 50 Ländern aktiv sein. Dazu wird es die Open-Banking-Plattform Kosma von Klarna einsetzen, wie die beiden Unternehmen der Presse mitteilen. Kosma bietet via API den Zugang zu Kontoinformationen von 15.000 Banken in 26 Ländern. https://www.klarna.com/international/press/airbank-wahlt-open-banking-plattform-von-klarna-kosma-fur-internationale-expansion/ Coinpanion kooperiert mit Checkout.com Der Krypto-Broker Coinpanion hat sich für seine Zahlungsprozesse für den internationalen Payment-Dienstleister Checkout.com entschieden. Das teilen die beiden Unternehmen der Presse mit. Aus Sicht von Coinpanion waren die schnelle Integration sowie die cloudbasierte Plattform wichtige Faktoren für die Entscheidung. Dank der Kooperation kann das Unternehmen seinen Kund:innen nun zahlreiche Optionen für Ein- und Auszahlungen anbieten: von Kartenzahlungen über Google und Apple Pay bis hin zu Wallet-Transaktionen. Crif erhält OpenBanking-Lizenz Das europaweit tätige Unternehmen Crif meldet die erfolgreiche Lizenzerteilung als Zahlungsauslösedienst. Die Registrierung als „Payment Initiation Service Provider“ (PISP) wurde bei der Central Bank of Ireland vorgenommen. Damit dürfte das Unternehmen die erste Auskunftei sein, die eine solche Lizenz in der EU erhalten hat. Mit der Lizenz will Crif Unternehmen und Finanzinstitute durch ein kombiniertes Angebot aus eigenen Daten, OpenBanking-Daten und OpenBanking-Zahlungen bedienen und neuer Branchen-Anwendungsfälle unterstützen. https://crif.de/pr-events/pressemitteilungen/2022/july/25/open-banking-crif-hat-pisp-lizenz-erhalten/ SumUp bringt „Magic Pay“ heraus Eines muss man dem Fintech SumUp lassen: Marketing kann es. Denn „magisch“ soll die neue Zahlungslösung sein, die sich auf das Gastgewerbe fokussiert. Rein technisch ist das dann allerdings nicht ganz so magisch, denn hinter der neuen Lösung „Magic Pay“ steckt ein schlichter QR-Code. Die Gäste können am Tisch damit jederzeit eine Kopie der Rechnung erhalten, den Betrag aufteilen, Trinkgeld hinzufügen und bezahlen. Die Installation einer separaten App ist nicht notwendig. https://www.finextra.com/pressarticle/93484/sumup-launches-magic-pay-for-hospitality-sector Blockchain.com entlässt 25 Prozent des Personals Der „Krypto-Winter“, insbesondere der Konkurs von 3AC, fordert ein weiteres (prominentes) Opfer. Aufgrund des Konkurses fehlen Blockchain.com etwa kolportierte 270 Mio. Dollar. Das Unternehmen kündigt 150 Beschäftigten, was etwa 25 Prozent seines Personals entspricht. Noch im März hatte Blockchain.com eine Bewertung von 14 Mrd. Dollar erhalten. https://www.trendingtopics.eu/blockchain-layoffs/ Smartpurse bringt App für mehr Finanzwissen Das britische-schweizerische Fintech Smartpurse richtet sich in erster Linie an Frauen und will deren finanzielle Unabhängigkeit erhöhen. Als Teil dieser Mission bringt das Fintech jetzt eine App an den Start, die mehr Finanzwissen vermitteln will. Die Nutzer:innen erhalten darüber Zugang zu Lektionen, Workshops und direkten Beratungsgesprächen zu Finanzthemen. Aktuell gibt es die App lediglich im App-Store von Apple für die Schweiz. Voraussichtlich im September soll es auch eine Android-Variante geben. https://www.netzwoche.ch/news/2022–07–20/smartpurse-lanciert-app-fuer-mehr-finanzwissen Viafintech und Comdirect kooperieren Das zu Paysafe gehörende Unternehmen Viafintech hat mit der Comdirect einen weiteren Kooperationspartner gefunden. Damit bekommen die Kund:innen der Direktbank die Möglichkeit, Bargeldein- und Auszahlungen an einer der bundesweit 12.500 Akzeptanzstellen von Viafintech vorzunehmen. Ein Einkauf dort ist nicht erforderlich. Die Transaktion wird einfach direkt in der Banking-App der Comdirect gestartet. https://www.viafintech.com/wp-content/uploads/20220721_PM_Paysafes_viafintech_cooperates_with_comdirect_DE_EN.pdf Adyen geht mit Tap to Pay auf dem iPhone live Wie auch an dieser Stelle berichtet, ermöglicht Apple es inzwischen, die NFC-Schnittstelle von iPhones auch für direkte Zahlungen zu benutzen. Adyen geht jetzt mit dieser Schnittstelle „Tap to Pay“ live. Ohne Anschaffung weiterer Hardware können somit Händler:innen die Zahlungen durch einfaches Tippen auf dem iPhone der Kund:innen akzeptieren. Erster Partner für den Roll-Out ist Newstore. So können die Unternehmen Vince und Burton, die beide auf Newstore als E-Commerce-Partner setzen, als erste Firmen die Technologie einsetzen. https://www.adyen.com/press-and-media/2022/adyen-goes-live-with-tap-to-pay-on-iphone Vivid bringt Shopping-Funktion in App Mit „Vivid Shopper“ bringt Vivid Money einen eigenen E-Commerce-Service direkt in seiner App heraus. Darin sieht das Fintech einen weiteren „Schritt auf dem Weg zur ganzheitlichen Super-App“. Direkt aus der App können die Nutzer:innen damit bei über 1.000 Shops einkaufen. Beim Bezahlen werden auch gleich die Vivid-Kartendetails automatisch übernommen. Und damit möglichst viele Kund:innen auch das neue Feature nutzen, winken bei ausgewählten Marken bis zu 25 Prozent Cashback. https://press.vivid.money/press-releases-feed/vivid-shopper-vereint-online-einkaufen-und-banking-in-einer-app
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Aug 3, 2022 • 8min

Alles Legal #42: Refund vs. Chargeback

Was sind die Unterschiede und wie bekommen Kunden ihr Geld zurück? Frank Müller von Paytechlaw erklärt, was die Unterschiede zwischen Refunds und Chargebacks sind und wie die Rückerstattung einer Kreditkartenzahlung abläuft. Zeitmarken: 0:50: Wie bekommen Kunden ihr Geld zurück? 2:36: Refund vs. Chargeback: Wo liegen die Unterschiede?
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Jul 29, 2022 • 40min

#388 Auslaufmodell PSP?

Welchen Platz klassische Payment Service Provider künftig einnehmen Ingo Blum, Expert Payment Orchestration & Online Marketplaces bei aye4fin, stellt den klassischen Payment Service Provider auf den Prüfstand. Wie zukunftsfähig sind die althergebrachten Zahlungsdienstleister angesichts des Insourcing-Trends bei großen Händlern? Wir unterhalten uns über die Herausforderungen, die Marktplätze an Händler und Zahlungsdienstleister stellen, beantworten die Frage, warum bestimmte Merchants ihr Payment Processing intern abwickeln möchten und wo die Zukunft der klassischen Payment Service Provider Dienstleistung liegt. Zeitmarken: 0:33: Vorstellung Ingo Blum & aye4fin 1:44: Die Herausforderungen für klassische Payment Service Provider 7:09: Händler bauen eigene Paymentdivisionen auf: müssen sich klassische PSPs Sorgen machen? 13:42: Händler machen Zahlungsabwicklung zur internen Kompetenz. Wo brauchen sie Hilfe und was gibt es zu beachten? 17:58: Checkout-Abbruch: wann ist ein Kaufabbruch ein Kaufabbruch? 19:09: Buzzword Payment Orchestration: Was bedeutet das eigentlich? 22:25: Payment Orchestration im klassischen PSP-Umfeld 23:36: Marktplätze: Herausforderungen, One Stop Shopping, Collecting und mehr 26:48: Die Komplexität von Marktplätzen: Geld einsammeln und auszahlen sowie die Herausforderung gemischter Warenkörbe 30:40: Die aktuellen Trends der Branche 34:59: Process Mining: Analyse des Datenschatzes 37:23: Lokale Partner als Baustein des Erfolges
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Jul 27, 2022 • 9min

Alles Legal #41: MiCA und der Umweltschutz

Warum Bitcoin in Europa nicht verboten wird und was auf Krypto-Anbieter zukommt Alireza Siadat erklärt, was die MiCA mit Umweltschutz zu tun hat, wie knapp Europa an einem Bitcoin-Verbot vorbeigeschrammt ist und was Anbieter von Kryto-Assets nun im Sinne von Umweltschutz- und anderen ESG-Vorgaben erwartet. Zeitmarken 1:01 - Was hat die MiCA mit Umweltschutz zu tun? 2:43 - Sind wir an einem Bitcoin-Verbot vorbeigeschrammt? 5:43 - Sind schon verbindliche Vorgaben für Anbieter beschlossen? 6:24 - Was kann die European Securities and Markets Authority (ESMA) dazu beitragen? 6:57 - Umweltschutz O. K., aber was ist mit Social und Governance im Sinne der ESG?
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Jul 22, 2022 • 29min

#387 Stolperfalle De-Risking?

Wie die Risikominderung von Großbanken finanzielle Inklusion gefährdet und welche Lösungen existieren Timo Zwez, Geschäftsführer Deutschland und Head of Institutional Banking DACH bei Banking Circle, spricht im Podcast über die große De-Risking-Welle, die vor allem nach der Finanzkrise 2008 und den damals verhängten Geldstrafen für mehrere Großbanken die Branche erfasst hatte. So sinnvoll die Risikominderung auch sein mag, sie birgt Gefahren. So haben kleinere Banken und NBFIs oft keine Korrespondenzbankpartner mehr und zahlreiche ihrer Kunden sind praktisch finanziell abgekoppelt. Welche Probleme Banking Circle noch identifiziert hat und wie man sie lösen kann (beispielsweise über eine virtuelle IBAN), erfahrt ihr im Podcast!
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Jul 20, 2022 • 12min

Alles Legal #40: MiCA und die NFTs – Die Problematik mit den Kollektionen

Warum die NFT-Regelungen der MiCA für Verwirrung sorgen Alireza Siadat von PayTechLaw erklärt, welche Kritik bezüglich NFTs er und andere Experten an der europäischen Markets in Crypto Assets Regulierung haben. Zeitmarken: 0:45: Was sind die Kritikpunkte an der MiCA? 1:51: Wie werden NFTs über die MiCA reguliert? 3:43: Frankreich kritisiert besonders stark - warum? 7:30: Was ist eine NFT-Kollektion? 8:44: Schafft die MiCA nun Rechtssicherheit oder nicht?
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Jul 15, 2022 • 42min

#386 How to get a BaFin license

Wie OTTO die BaFin-Lizenz für seine Payments GmbH erhielt Mirko Krauel, Managing Director OTTO Payments GmbH und Lukas Zühlke, Head of Corporate Development | Prokurist bei OTTO Payments GmbH, sprechen über die Learnings und Herausforderungen rund um die erfolgreich erhaltene BaFin-Lizenz und den Prozess dahinter.
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Jul 13, 2022 • 10min

Alles Legal #39: Europäisches Bitcoin-Regelwerk MiCA steht und so sieht es aus

Das reguliert MiCa - Markets in Crytpo-Assets Alireza Siadat von PayTechLaw erklärt, was das neue Krypto-Regelwerk MiCa (Markets in Crytpo-Assets) reguliert und wie es funktioniert. Zeitmarken 0:55: Was haben EU-Parlament, EU-Kommission und der Europäische Rat beschlossen? 3:29 Was steht im finalen MiCa-Text? 7:02 Alireza bewertet die Regelung im internationalen Kontext
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Jul 8, 2022 • 49min

#385 FinTech in der Arztpraxis - Wie Nelly die Praxen der Bundesrepublik erobern möchte

Payment-Wissen beim Doktor Nelly Solutions will mit FinTech-Know-How langwierige analoge Prozesse in Arztpraxen digitalisieren. Dazu gehören Digitale Dokumente, Unterschriften & Zahlungen via Smartphone. André hat mit Nellys Co-Founder und Co-CEO Niklas Radner gesprochen und sich erklären lassen, wie das Geschäftsmodell funktioniert und wie Nelly diese Herausforderungen technisch löst. Digitale Patientenaufnahme, Praxisportal und Patientenportal von Nelly müssen den Regularien entsprechen und den Spagat zwischen Fintech- und medizinischen Regularien meistern.

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