
Feierabendbier Open Education Technofaschismus und Hochschulen
Jan 16, 2026
Markus Deimann, Bildungswissenschaftler und Autor, beschäftigt sich mit den Gefahren des Technofaschismus und der Rolle der Hochschulen. Er erklärt, dass digitale Infrastrukturen demokratische Prozesse ersetzen können und diskutiert die radikalisierenden Tendenzen bekannter Tech-Influencer. Die Abhängigkeit der Hochschulen von Big Tech wird kritisch betrachtet, ebenso wie die fehlenden visionären Ansätze in der Bildung. Markus plädiert für eine Stärkung der Freiheit in Forschung und Lehre als Schutz gegen autoritäre Strömungen.
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Technofaschismus Als Diagnose
- Technofaschismus beschreibt, wie digitale Infrastrukturen demokratische Prozesse ersetzen durch Effizienz und affektive Mobilisierung.
- Der Begriff soll auf heutige autoritäre Tendenzen im Tech-Sektor aufmerksam machen und historische Faschismusmuster übertragen.
Verdeckte Autoritäre Wurzeln
- Silicon-Valley-Ideologie enthielt früh technokratische und rechtsautoritäre Elemente, die lange übersehen wurden.
- Produkte, Medienhype und Innovationsrhetorik verschleierten diese politischen Kernideen.
Thiels Öffentliche Abkehr
- Peter Thiels Satz „I no longer believe that freedom and democracy are compatible“ markierte einen Wendepunkt in der Tech-Politik.
- Thiel begann gezielt politischen Einfluss zu suchen, etwa durch Unterstützung von Politikern und Denkern.





