
Wirtschaft im Gespräch "Trumps Zölle kosten jeden US-Haushalt 260 Dollar"
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Jan 30, 2026 Julian Hinz, Professor für internationale Volkswirtschaftslehre und Leiter der Forschungsgruppe Handelspolitik, präsentiert eine Datenanalyse zu US-Importzöllen. Es geht um Transaktionsdaten, wer Zölle letztlich zahlt, massive Exportverluste und wie Preise kaum an Importländer weitergegeben wurden. Diskussion über politische Folgen, Inflationsrisiken und warum Zölle keine Reindustrialisierung brachten.
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Zölle Treffen Amerikaner Direkt
- Julian Hinz zeigt, dass Importpreise in den USA sich kaum änderten trotz hoher Zölle.
- Das bedeutet, US-Importeure und Konsumenten tragen praktisch die gesamte Zolllast.
Exportpreise Reagieren Nicht Auf Schocks
- Auch bei plötzlichen 50%-Zöllen gegen Brasilien und Indien senkten Exporteure ihre Preise nicht.
- Folge: Nachfrage in den USA sank deutlich und Exporteure verloren Marktanteile.
Signifikanter Einbruch US-Exporte
- Hinz schätzt 16–24% weniger Exporte in die USA wegen der Zölle.
- Das trifft bestimmte Firmen, Sektoren und Länder besonders hart.
