

#76: Anna Bindler und die Ökonomik des Verbrechens
Anna Bindler vom DIW und der Universität Potsdam gibt Rudi und Martin einen Einblick in ihre Forschung zum Zusammenhang zwischen Kriminalität und Wirtschaft. Sie erklärt uns, dass es sich negativ auf das zukünftige Einkommen auswirkt, wenn man Opfer einer Straftat geworden ist, und dass dieser Effekt bei Frauen stärker ausgeprägt ist als bei Männern. Zudem erfahren wir, warum der Zugang zu Bars und Discos das Risiko für Jugendliche erhöht, Opfer einer Straftat zu werden, und warum man es Jugendlichen trotzdem nicht zwingend verbieten sollte, feiern zu gehen. Reinhören lohnt sich – unter anderem, um zu erfahren, warum es in den Niederlanden einfacher ist, zu diesen Themen zu forschen als in Deutschland.
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Quellen
Bindler, A., & Ketel, N. (2022). Scaring or scarring? Labor market effects of criminal victimization. Journal of Labor Economics, 40(4), 939-970. Artikel.
Bindler, A., Hjalmarsson, R., Ketel, N., & Mitrut, A. (2024). Discontinuities in the age-victimisation profile and the determinants of victimisation. The Economic Journal, 134(657), 95-134. Artikel.
Wirtschaft bewegt: 100 Jahre DIW
In der Wirtschaft Folge 75 mit Janina Steinert