
apolut: Tagesdosis Der UN-Generalsekretär möchte jederzeit den globalen Notstand ausrufen können | Von Norbert Häring
Sep 11, 2024
Ein spannender Kommentar thematisiert die Forderung, dem UN-Generalsekretär die Befugnis zu verleihen, jederzeit einen globalen Notstand auszurufen. Dabei werden die potenziellen Risiken und Machtverlagerungen beleuchtet, die mit dieser zentralen Entscheidungsfindung einhergehen. Im Kontext der Corona-Krise wird diskutiert, welche Lehren gezogen werden sollten und wie solche Maßnahmen die internationale Zusammenarbeit beeinflussen könnten. Ein kritischer Blick auf die Verantwortung von Mächtigen in Krisenzeiten.
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Unklare Notstandsdefinition Im Pact
- Der Pact for the Future fordert Maßnahme 57: den Generalsekretär mit Notfallplattformen zu betrauen.
- Der Pakt nennt nicht klar, was ein "komplexer globaler Schock" genau ist oder welche Befugnisse folgen.
Generalsekretär Soll Vollmachten Erhalten
- In seinem Policy Brief schlägt der Generalsekretär vor, ihm automatische Vollmachten für Notfallplattformen zu geben.
- Dadurch könnte der Generalsekretär allein entscheiden, wann ein globaler Notstand eintritt und Plattformen aktiviert werden.
Breite Akteursbeteiligung Unter UN-Aufsicht
- Notfallplattformen sollen private Sektoren, Zivilgesellschaft und Experten zusammenbringen.
- Der Generalsekretär würde die beteiligten Akteure auswählen und ihre Beiträge beaufsichtigen.
