
Der Pudel und der Kern - Philosophie to go #187 Simone de Beauvoir. Die Vordenkerin für Freiheit und Gleichberechtigung.
„Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es." (Simone de Beauvoir)
Diese Folge ist einer der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts gewidmet: Simone de Beauvoir. Als Philosophin des Existentialismus, aber vor allem als radikale Denkerin des selbst gewählten Lebens, schrieb sie über Freiheit, Verantwortung, Liebe, Arbeit, Alter und Selbstverwirklichung. Für Beauvoir ist das gute Leben kein Ziel, das man erreicht, sondern ein Projekt, das man immer wieder neu entwirft: durch Entscheidungen, durch Mut und durch die bewusste Übernahme von Freiheit für sich selbst und für andere.
Albert und Jan sprechen darüber, was Beauvoirs Denken heute bedeuten kann: Wie leben wir, wenn wir uns selbst als offenes Projekt begreifen? Warum ist Verantwortung keine Last, sondern die Voraussetzung von Glück? Wieso fliehen Menschen vor radikaler Freiheit? Und weshalb ist ein gelingendes Leben für Beauvoir niemals nur privat, sondern immer auch sozial und politisch: unbequem, riskant, aber genau darin würdevoll und lebendig.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Laotse, Zhuangzi, Konfuzius, Platon, Aristoteles, Sokrates, Epikur, Marc Aurel, Seneca
Weiterführende Links:
- „Simone de Beauvoir: ‚Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ Artikel im Ärzteblatt zur zentralen These Simone de Beauvoirs über die gesellschaftliche Prägung von Geschlechterrollen.
- „Über Simone de Beauvoir: Dank ihr können wir heute über Tabuthemen reden“ Artikel bei Deutschlandfunk über Simone de Beauvoirs Wirken und ihren Einfluss auf das Verständnis von Freiheit, Identität und Geschlechterrollen.
