
Demenz Podcast Folge 60: Depressionen und Demenz
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Mar 1, 2024 In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Hans Gutzmann, Arzt für Psychiatrie, Dr. Sandra Dick, Psychologische Psychotherapeutin, Prof. Dr. Katja Werheid, Expertin für Neuropsychologie, und Antje Baselau, Geschäftsführerin der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg, über den Zusammenhang von Depression und Demenz. Sie beleuchten, wie Depressionen das Demenzrisiko erhöhen und die Bedeutung der Psychotherapie in der Behandlung. Viele Tipps zur Alltagsstruktur für Betroffene sowie zur Sensibilisierung für Fehldiagnosen werden gegeben.
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Episode notes
Depressionen Erhöhen Demenzrisiko Stark
- Depressionen erhöhen das Demenzrisiko erheblich, oft um das Zwei- bis Fünffache.
- Etwa zwei Drittel der Menschen mit Demenz entwickeln im Verlauf eine behandlungsbedürftige Depression.
Wesentliche Unterschiede In Symptomen
- Demenz beginnt meist schleichend, Depression zeigt starrere depressive Stimmung und Grübeln.
- Wiedererkennen gelingt bei Depression oft, Abspeichern eher nicht bei Demenz — das hilft diagnostisch zu unterscheiden.
Depression Zuerst Behandeln
- Behandle zuerst die Depression, weil sie oft stärker beeinträchtigt und besser therapierbar ist.
- Eine erfolgreiche Depressionsbehandlung kann kognitive Schwierigkeiten deutlich verbessern.

