
Andruck - Das Magazin für Politische Literatur Anja Tuckermann, Annabelle von Sperber (Ill.): "Damals in der Rosenstraße"
Jan 26, 2026
Anja Tuckermann, Autorin des Kindersachbuchs 'Damals in der Rosenstraße', erzählt aus der Perspektive eines fiktiven Mädchens. Sie spricht über die Wahl der kindlichen Erzählperspektive und die Verbindung von Erzählung und Sachtext. Außerdem geht es um die enge Zusammenarbeit mit der Illustratorin Annabelle von Sperber und wie Bildsprache historische Stimmung vermittelt.
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Familiäre Perspektive Auf Die Rosenstraße
- Anja Tuckermann erzählt die Geschichte der Rosenstraße aus Sicht des fiktiven Mädchens Doris Gumpel.
- Ihr jüdischer Vater wird am 27. Februar 1943 festgenommen und die Familie erlebt die anschließende Angst und den Protest.
Wie Der Protest Entstand
- Angehörige suchten in der Rosenstraße nach ihren Festgenommenen und blieben dort, um zu helfen.
- Aus anfänglicher Verzweiflung entwickelte sich ein friedlicher, lauter Protest, der nach Tagen Freilassungen bewirkte.
Warum Die Nazis Einknickten
- Nach einer Woche begannen die ersten Freilassungen, nach zehn Tagen waren alle Inhaftierten frei.
- Tuckermann vermutet, die Nazis fürchteten ein Übergreifen der Proteste auf ganz Deutschland und gaben deshalb nach.

