Im Gespräch

Barbara Horejs, Archäologin - Langversion

Dec 12, 2025
Barbara Horejs ist eine renommierte Archäologin mit einem Fokus auf die Jungsteinzeit und wissenschaftliche Direktorin des Archäologischen Instituts der ÖAW. Im Gespräch enthüllt sie die Bedeutung der Neolithischen Revolution, die sesshafte Lebensweise und Landwirtschaft einleitete. Sie diskutiert die Herausforderungen von Ausgrabungen in Konfliktgebieten wie Syrien und den Iran. Zudem geht sie auf das faszinierende Göbekli Tepe ein und beleuchtet die frühe maritime Migration sowie die Rolle der Balkanroute für die Verbreitung des Neolithikums in Europa.
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Episode notes
INSIGHT

Schneller Wandel Im Fruchtbaren Halbmond

  • Die Neolithische Revolution begann an mehreren Orten, besonders im fruchtbaren Halbmond vor 12.000–14.000 Jahren.
  • Sesshaftigkeit, Monumentalbau und neue Steinwerk-Nutzung entstanden sehr schnell innerhalb weniger Jahrhunderte.
INSIGHT

Göbekli Tepe Kehrt Das Bild Um

  • Göbekli Tepe zeigt monumentale Steinbauten von Jäger‑Sammlergruppen vor 11.500 Jahren ohne eindeutige Landwirtschaft.
  • Das stellt die traditionelle Reihenfolge Sesshaftigkeit→Ackerbau in Frage.
ANECDOTE

Tierreliefs Und Neue Siedlungsdaten

  • Bei Göbekli Tepe finden sich aufwendige Tierreliefs und große Pfeiler mit gezielter Platzierung von Motiven.
  • Barbara Horejs beschreibt, wie neue Feldfunde dort Hunderttausende Schichten und Häuser aufdecken.
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