Worthaus Podcast

13.14.1 Das Hohelied der Liebe

4 snips
Dec 13, 2024
Prof. Dr. Angelika Berlejung, eine erfahrene Professorin, spricht über das Hohelied der Liebe und beleuchtet die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Sie analysiert die verschiedenen Interpretationen und literarischen Elemente des Textes. Besonders interessant ist ihre Diskussion über Erotik und Spiritualität, wo sie die spielerische Seite der Liebe erforscht und erklärt, wie das Hohelied gesellschaftliche Zwänge überwindet. Berlejung zeigt, wie Liebe als göttliches Geschenk betrachtet werden kann.
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Episode notes
INSIGHT

Gottesgegenwart Als Selbstverständlichkeit

  • Im Alten Testament gibt es keinen gottesfreien Raum; Gottesgegenwart wird oft nicht ausdrücklich genannt, weil sie vorausgesetzt wird.
  • Prof. Dr. Angelika Berlejung betont, dass das Hohelied deshalb Gott nicht nennen muss, obwohl Gott stets mitgemeint ist.
INSIGHT

Musikalische Sprechstruktur

  • Das Hohelied ist als Sprechwechsel aufgebaut: Frau, Mann, Chor im symmetrischen Muster mit 5,1 als Zentrum.
  • Diese kompositorische Struktur prägt die Lesart und lässt das Buch wie ein großes Lied oder Musical erscheinen.
INSIGHT

Programmnamen Statt Historie

  • Die Liebenden sind fiktive Programmfiguren: Schlomo und Schlomit sind Namensformen von ‚Frieden/Wohlstand‘, keine historischen Personen.
  • Das macht das Hohelied zur literarischen Typisierung statt zu einer realen Liebesgeschichte.
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