
Andruck - Das Magazin für Politische Literatur Helene Munson: "Die Feldafing-Jungs. Hitlers Kindersoldaten"
Jan 26, 2026
Ein Blick auf die Reichsschule Feldafing als Elite- und Militarisierungsschmiede. Schilderungen von Aufnahme, Curriculum und militärischer Erziehung. Tagebuchaufzeichnungen eines Schülers, die vom Schulalltag bis zum Einsatz an der Ostfront reichen. Diskussion über hohe Verlustraten, Kommandeursgewalt und methodische Kritik an der Darstellung.
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Frühe Aufnahme in die Eliteanstalt
- Hans Duncker wurde mit neun Jahren in die Reichsschule Feldafing aufgenommen, weil seine Eltern ihm eine „richtige deutsche Ausbildung“ wünschten.
- Die Schule war Eliteanstalt für NS-Nachwuchs und bildete künftige Führer in gesellschaftlichen und militärischen Kompetenzen aus.
Schule Zwischen Etikette Und Militarisierung
- Feldafing kombinierte regulären Unterricht mit ideologischer Lenkung und verbotenen Autoren im Lehrplan.
- Neben Gesellschaftsbildung lehrte die Schule auch militärische Fertigkeiten wie Schießtraining und Handgranatenübungen.
Vom Klassenzimmer an die Flak
- 1943 wurden 15–17-Jährige aus Feldafing zur Bedienung von Flugabwehrkanonen eingezogen und die reguläre Schulzeit endete.
- Jugendliche sollten die Rote Armee an der Ostfront aufhalten, oft ohne Vorstellung von Krieg und Tod.

