
Die Geschichtsmacher Markus Wolf - Der DDR-James Bond
Jun 24, 2022
Thomas Klug, Zeitzeichen-Kollege, und Jens Gieseke, Experte für DDR-Geschichte, diskutieren über Markus Wolf, den geheimnisvollen Chef der DDR-Auslandsspionage. Sie sprechen über Wolfs Ironie, von einem gefürchteten Spion zu öffentlicher Kritik zu wechseln. Klug teilt faszinierende Geschichten über Wolfs kulinarische Abenteuer und seine frühen Jahre im Schatten des Nationalsozialismus. Gieseke analysiert die komplexen Spionagebeziehungen zwischen der DDR und westlichen Politikern, insbesondere Willy Brandt, und reflektiert über die moralischen Herausforderungen von Wolfs Leben.
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Geburt und Flucht
- Markus Wolf wurde in Stuttgart als Sohn des Schriftstellers Friedrich Wolf geboren.
- Die Familie floh vor den Nazis in die Sowjetunion.
Moskauer Jahre
- In Moskau erlebte Wolf die stalinistischen Säuberungen.
- Er besuchte eine Kaderschmiede und arbeitete später beim Deutschen Volkssender.
Rückkehr und Berufswahl
- Nach 1945 kehrte Wolf nach Deutschland zurück und arbeitete als Berichterstatter in Nürnberg.
- Walter Ulbricht entschied gegen Wolfs Wunsch, Schauspieler zu werden, er sollte zum Geheimdienst.





