
30 Minuten Kunst Jean-Michel Basquiat
Dec 18, 2025
Dr. Leonhard Emmerling, Kunsthistoriker und Basquiat-Experte, beleuchtet die faszinierende Welt des Neo-Expressionisten Jean-Michel Basquiat. Er spricht über Basquiats Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt, dargestellt in provokanten Werken wie „Defacement“. Emmerling analysiert die Symbolik in Bildern wie „Per Capita“ und diskutiert den Einfluss des Kunstmarkts auf Basquiats Erbe. Zudem werden seine Anspielungen auf afrokaribische Geschichte und der Preis des Ruhms thematisiert, während die Krone als Symbol für Heldentum und Identität hervorgehoben wird.
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Episode notes
Ideal Gegen Kapitalherrschaft
- Jean-Michel Basquiat setzt E Pluribus Unum gegen „per capita“ als Kritik an Amerikas Ideal versus Kapitalherrschaft.
- Leonhard Emmerling liest die Freiheitsstatue-Anspielung als Kommentar zur ökonomischen Realität der USA.
Vom Kindermuseum Zum SAMO-Tag
- Basquiat wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf und wurde früh durch seine Mutter an Museen herangeführt.
- Er verließ das Elternhaus, wurde als SAMO-Graffiti-Künstler bekannt und stieg als Außenseiter in die Kunstwelt auf.
Heterogene Revolutionärs-Collage
- »Toussaint Louverture versus Savonarola« verbindet heterogene Bildfelder zu einer Debatte über Aufstand, Reform und Außenseiter.
- Emmerling betont Basquiats Einflüsse von Twombly, Dubuffet und Comickultur im Bildmix.

