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Wolf Jobst Siedler - Ein großer Verleger mit Makeln

Jan 17, 2026
In dieser spannenden Diskussion sind Magnus Brechtgen, ein Historiker, der sich mit Albert Speers Erinnerungen beschäftigt, und Hermann Rudolf, ehemaliger Chefredakteur, zu hören. Sie erörtern Wolf Jobst Siedlers Rolle in der Veröffentlichung von Speers gefälschten Memoiren, die nach dem Krieg große Aufmerksamkeit erregten. Brechtgen kritisiert die Verherrlichung von Speers Taten und beleuchtet die Auswirkungen auf die Geschichtswissenschaft. Rudolf beschreibt Siedlers charismatische Persönlichkeit und seinen Einfluss auf die Verlagswelt.
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ANECDOTE

Vom Diplomatenkind zum Feuilletonchef

  • Wolf-Jobst Siedler wuchs in einer Diplomatenfamilie auf und erlebte das wilhelminische Berlin vor dem Krieg.
  • Nach NS-Haft, Frontdienst und Rückkehr 1947 wurde er Journalist und stieg 1955 zum Feuilletonchef des Tagesspiegels auf.
INSIGHT

Verleger mit kultureller Reichweite

  • Siedler machte Karriere als Verleger und brachte große Memoiren, Geschichtswerke und Berlin-Bücher heraus.
  • Sein Verlagsengagement prägte das Nachkriegsbild der Bundesrepublik und die Wahrnehmung Berlins nachhaltig.
ANECDOTE

Die Speer-Publikation 1969

  • Siedler veröffentlichte 1969 die Memoiren von Albert Speer und begleitete das Buch intensiv.
  • Die Publikation trug dazu bei, Speers Entlastungsnarrativ in der bundesdeutschen Öffentlichkeit zu verbreiten.
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