In der ersten »regulären« Episode werfen wir einen Blick auf die Frage: was wissen wir? Wenn wir den Stand des Wissens verstehen möchten – wo blicken wir hin? Und warum ist diese Frage nicht nur geschichtlich von großer Bedeutung?
Zur Zeit mündlicher Überlieferungen war eine Entwicklung komplizierterer Ideen über längere Zeiträume noch nicht möglich. Dies beginnt mit den ersten Hochkulturen. Mit der Entwicklung von Schrift, Zahlensystemen und letztlich Büchern.
Die Enzyklopädien nehmen in der Geschichte der Darstellung des aktuellen Wissenstandes eine wichtige Rolle ein, beginnend mit Plinius dem Älteren und dann vor allem die bahnbrechende Ezyklopädie des Diderot in der Zeit der französischen Aufklärung.
In der heutigen Zeit hat die Wikipedia diese Rolle weitgehend übernommen, und dies mit positiven aber auch problematischen Aspekten.
Der Umgang mit Wissen, oder besser gesagt, der Frage, wie der aktuelle Stand des Wissens repräsentiert wird ist ein wesentlicher Faktor sein, wie unsere gesellschaftliche Zukunft aussehen wird.
In dieser Episode ein erste Wurf über unseren Umgang mit der Vergangenheit, weitere werden folgen.
Referenzen