
Treffpunkt: Zukunft Marc Elsberg – Geht's der Wirtschaft gut, geht's nicht allen gut
May 1, 2019
Marc Elsberg, Bestseller-Autor bekannt für Thriller wie "Blackout", spricht über Dystopien und das Missverständnis, das damit oft einhergeht. Er erörtert Krisen als Spiegel der Gesellschaft und die schwindende Vertrauen in Institutionen, das die Klimapolitik beeinflusst. Elsberg thematisiert die Grenzen des Nationalstaats bei globalen Herausforderungen und plädiert für Kooperation als Lösungsansatz. Er kritisiert das Nullsummendenken und erläutert, warum Gleichmacherei scheitert, während er soziale Technologien für nachhaltiges Wachstum anpreist.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Romane Als Komplexitätsdiagnose
- Marc Elsberg sieht seine Romane nicht primär als Dystopien, sondern als Werkzeuge, um komplexe Verwundbarkeiten unserer vernetzten Gesellschaft zu zeigen.
- Er betont zugleich, dass viele seiner Geschichten positive Ideen und Verbesserungsvorschläge transportieren.
Erlebter Blackout In Berlin
- Elsberg berichtet vom echten, kürzlichen großflächigen Stromausfall, den er persönlich erlebte während Promotionsterminen.
- Er nutzt das Erlebnis, um zu zeigen, dass kleine Ausfälle das Bewusstsein nur begrenzt schärfen.
Vertrauensverlust Als Systemrisiko
- Elsberg konstatiert ein schwindendes Vertrauen in Institutionen als Grundproblem moderner Gesellschaften.
- Dieses Misstrauen erschwert Kompromisse und verhindert kollektive Lösungen für Klima und Polarisierung.

