
analyse & kritik Linke und Sport
Dec 16, 2025
Gabriel Kuhn, ein ehemaliger semiprofessioneller Fußballspieler und politisch aktiver Intellektueller aus Schweden, spricht über die faszinierende Verbindung von Sport und linker Politik. Er beleuchtet, wie Arbeitersport im frühen 20. Jahrhundert eine kollektive Kulturbewegung war und warum er als Widerstand gegen den Faschismus dient. Kuhn diskutiert die Rolle von Sport in antikolonialen Bewegungen sowie prominente Sportproteste, etwa von Muhammad Ali. Zudem betont er die Bedeutung von Community-Clubs, um Solidarität und Selbstorganisation im Sport zu fördern.
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Episode notes
Vom Jugendprofi Zum Community-Club
- Gabriel Kuhn erzählt, dass er als Jugendlicher semiprofessionell Fußball spielte und mit 15 in einen Zweitligakader aufgenommen wurde.
- Er beendete die Karriere mit 19 aus Interesse an Politik und gründete später den Community-Club 17SK in Stockholm.
Kapitalismus Formt Den Sport
- Gabriel Kuhn unterscheidet zwischen immanenten Problemen des Sports und solchen durch kapitalistische Organisation verursacht.
- Er vertritt, dass viele Missstände Folge der kapitalistischen Struktur sind und nicht zwingend dem Sport selbst inhärent.
Arbeitersport Als Kulturelle Gegenmacht
- Frühe Arbeitersportbewegungen betonten Gemeinschaft, Gesundheit und Anti-Kommerz statt Konkurrenz.
- Arbeiter-Olympiaden förderten Festivalcharakter ohne nationale Hymnen und setzten Fair-Play-Werte in Szene.




