
Sekten & Kulte - Im Namen des Bösen Thule Gesellschaft (Teil 1) - Rudolf Freiherr von Sebottendorf
4 snips
Feb 15, 2021 Die Thule-Gesellschaft, ein geheimer Orden, hatte die arische Überlegenheit im Fokus und suchte in der nordischen Mythologie nach Erneuerung. Exzentrische Gründer wie Rudolf Freiherr von Sebottendorf verbanden Okkultismus mit politischen Ambitionen. Die mystischen Rituale und völkischen Sehnsüchte förderten eine gefährliche Allianz zur rechten Bewegung. Die Verbindung zur NSDAP und der militärische Einfluss der Gesellschaft in München zeigen, wie ideologisches Gedankengut in Gewalt umschlagen kann.
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
Okkultismus Als Politische Treibkraft
- Die Thule-Gesellschaft verband okkulte Lehren mit völkischem Rassenwahn und formte so politisch wirksame Ideologie.
- Diese Mischung legte den ideologischen Grundstein, der später in die NSDAP einfloss.
Sebottendorfs Orientalische Pilgerreise
- Rudolf Freiherr von Sebottendorf reiste durch den Nahen Osten und übernahm okkulte Praktiken sowie einen falschen Aristokratentitel.
- Zurück in Deutschland nutzte er diesen Auftritt, um sich in die High Society einzuschleusen.
Wissenschaftliche Mythen Als Legitimationshilfe
- Theosophische Rassentheorien kombinierten Sprachforschung mit Mythen von Atlantis und rechtfertigten arische Überlegenheitsansprüche.
- Die Thule-Anhänger politisierten diese Theorien und sahen Deutsche als „reine“ Arier.




