
Feierabend Dompfarrer Toni Faber: "Der Zölibat ist ein interpretierbarer Begriff"
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Dec 15, 2021 Toni Faber, der seit 1997 Dompfarrer im Wiener Stephansdom ist und Theologie studiert hat, spricht über die Vielfalt des Zölibats und dessen Interpretierbarkeit. Er erzählt von seiner sozialen Hilfsbereitschaft während der Pandemie, inklusive Impfaktionen im Dom. Faber reflektiert seine öffentliche Wahrnehmung als modisch engagierter Geistlicher. Zudem diskutiert er die Segnung homosexueller Paare und die Herausforderungen, die aus vatikanischen Vorgaben resultieren. Sein Blick richtet sich auch auf die Zukunft der Kirche und die Rolle von Frauen im Priesteramt.
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Episode notes
Hilfsbereitschaft Trotz Gesellschaftlicher Spaltung
- Toni Faber beobachtet, dass soziale Hilfsbereitschaft gestiegen ist, trotz gespaltener Meinungen in Freundschaften wegen Impfung.
- Er erlebt gleichzeitig schmerzhafte Entfremdungen durch Verschwörungsglauben in seinem Umfeld.
Aufstiege Zum Südturm
- Toni Faber beschreibt mehrere Aufstiege auf den Südturm und erinnert sich an enge Stellen und Leitern.
- Er nennt die exakte Stufenzahl: 343 Stufen bis zur Türmestube und insgesamt 77 Mal Aufstiege in seiner Zeit.
Religion Als Grundnahrungsmittel
- Faber sieht Religion als Grundnahrungsmittel des Lebens und verweist auf Kardinal König: Der Mensch ist rettungslos Gottes sehnsüchtig.
- Er betont, dass unbeantwortete Sehnsucht eine wesentliche Lebensaspekt fehlt.

