Lesart

Buchkritik: "Die Wohnkrise" von Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach

Oct 24, 2026
Frank Paul Helms, Literaturkritiker und Autor, bespricht „Die Wohnkrise“ von Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach. Im Mittelpunkt stehen steigende Wohnkosten, politische Fehlentscheidungen und der Abbau des sozialen Wohnungsbaus. Außerdem geht es um fehlende gemeinsame Interessenvertretung, den Zusammenhang von Wohnungsnot und Rechtspopulismus sowie mögliche Wege zu bezahlbarem Wohnen.
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Episode notes
INSIGHT

Warum Wohnen Mehr Als Ein Dach Ist

  • Wohnen bedeutet laut Frank Paul Helms Sicherheit, Persönlichkeit und Heimat, nicht nur ein Dach über dem Kopf.
  • Hohe Wohnkosten verdrängen Ausgaben für Bildung und Lebensplanung und erschüttern dadurch das Aufstiegsversprechen der Demokratie.
INSIGHT

Fehlprognosen Verschärften Die Wohnungsnot

  • Frühere Politik unterschätzte den Wohnraumbedarf, weil sie mit einem Bevölkerungsrückgang rechnete.
  • Verkäufe kommunaler Bestände und der Rückbau des sozialen Wohnungsbaus ließen Sozialwohnungen von knapp drei Millionen auf etwa eine Million sinken.
ANECDOTE

Zwei Wohnprobleme Eine Gemeinsame Krise

  • Die Autoren beschreiben die Wohnkrise anhand gegensätzlicher Fälle: Haussanierung im ländlichen Sachsen-Anhalt und 2.000 Euro Miete für eine Dreizimmerwohnung in Hamburg.
  • Beide Situationen gelten als Ausdruck derselben Krise, erzeugen aber keinen gemeinsamen Protest.
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