
Forschung aktuell Verglühende Satelliten - Kann Weltraumschrott die Atmosphäre beeinflussen?
Dec 16, 2025
In dieser Folge sprechen die Forscher Stefan Löhle und Leonard Schulz über die Auswirkungen von verglühenden Satelliten auf unsere Atmosphäre. Sie erklären den Aufbau eines Plasma-Windkanals, der die Bedingungen beim atmosphärischen Wiedereintritt simuliert. Ein zentrales Thema ist, wie Aluminiumreste und Übergangsmetalle die Ozonschicht schädigen könnten. Zudem wird diskutiert, wie Megakonstellationen wie Starlink die Frequenz der Wiedereintritte erhöhen und welche bislang unerforschten chemischen Reaktionen dabei eine Rolle spielen.
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Episode notes
Plasma-Versuch In Busgroßer Kammer
- In Stuttgart zündeten Forscher in einer busgroßen Vakuumkammer einen Plasma-Strom, um verglühende Satelliten zu simulieren.
- Die leuchtende, ionisierte Flamme traf Messgeräte und zeigte, wie Materialien beim Wiedereintritt erhitzt werden.
Mehr Wiedereintritte Verändern Atmosphäre
- Verglühende Satelliten setzen molekulare Reste frei, die Atmosphärechemie und Energiebilanz verändern können.
- Die Zahl der Wiedereintritte steigt durch Megakonstellationen wie Starlink deutlich an.
Metallanteile Können Ozonschicht Treffen
- Leonard Schulz errechnete, dass Aluminium in der Atmosphäre durch Satellitenrücktritt zugenommen hat.
- Übergangsmetalle wie Kupfer, Kobalt und Titan könnten katalytisch die Atmosphärenchemie beeinflussen.
