Die Energiewende ist nicht nur eine technische, sondern vor allem auch eine finanzielle Herausforderung, die Deutschland meistern muss, um seine Klimaziele zu erreichen. Staatliche Mittel scheinen dabei unverzichtbar, genauso aber privates Kapital. Im Fokus der aktuellen Folge von Handelsblatt Today steht deshalb die Frage, wie die Finanzierung auf stabilen Beinen stehen kann und welche Rolle staatliche Mittel dabei spielen sollten, um eine möglichst effiziente Hebelwirkung zu erzielen. Hierzu hat Today-Host Sandra Groeneveld live auf dem Handelsblatt-Energiegipfel mit Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Förderbank KfW, und Julia Bläsius, Deutschland-Direktorin von Agora Energiewende, diskutiert.
Allein in diesem Jahr will der Bund fast 30 Milliarden Euro ausgeben, um die Strompreise für Haushalte und Unternehmen zu dämpfen – so viel wie nie zuvor. Gleichzeitig stehen Stadtwerke und Regionalversorger bis 2045 vor einer Finanzierungslücke von mehr als 300 Milliarden Euro, um Netze, Wärme und erneuerbare Energien umzubauen.
Wintels äußert im Podcast-Gespräch Bedenken über die langfristige Tragfähigkeit der Strompreissubventionierung: „Die Strompreissubventionierung wird nachhaltig, also über sehr lange Zeiträume nur schwer funktionieren, weil wir im Augenblick keine Spielräume strukturell im Haushalt haben.“ Bläsius betont in der Diskussion die Notwendigkeit eines nachhaltigen Strompreisniveaus durch den Ausbau erneuerbarer Energien und niedrigere Systemkosten.
Was genau die beiden vorschlagen, um eine stärkere Mobilisierung von privatem Kapital zu erreichen und die Finanzierungslücke zu schließen und welche Bedeutung sie Fördermitteln beimessen, hören Sie im Podcast.
Außerdem: Weltweit trennen sich Investoren im großen Stil von ihren Dollar-Beständen. Die Weltleitwährung ist zum Euro auf das tiefste Niveau seit Jahren gefallen. Was das für den US-Dollar, aber auch andere Währungen bedeutet, wieso die Dollarschwäche derzeit starken Einfluss auf Edelmetalle hat und ob weitere starke Bewegungen drohen, ordnet Finanzredakteurin Judith Henke im Podcast ein.
Moderiert von Sandra Groeneveld
Produziert von Christian Heinemann
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