Von Christine Mayrhofer. Auch Tage nach der Entmachtung und Entführung des venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro durch US-Elitetruppen und der Machtübernahme durch die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez beschäftigt das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump Politanalysten und Geostrategen: Will Trump venezolanisches Öl strategisch gegen China nutzen? Wie wird es in Venezuela weitergehen? Und könnte Kuba oder Kolumbien als nächstes dran sein?
Andreas Fink, Südamerika-Korrespondent der „Presse“, erklärt in dieser Folge, warum es bei dieser militärischen Intervention weder um „Regimechange“ noch um „Nationbuilding“ geht, womit die Bevölkerung Venezuelas aktuell zu kämpfen hat und warum die Kontrolle über venezolanisches Öl nicht nur wirtschaftlichen Nutzen, sondern geopolitische Macht bedeutet.
Host: Christine Mayrhofer
**Gast: **Andreas Fink, Südamerika-Korrespondent „Die Presse“
**Schnitt: **Audiofunnel/Gregor Gfrerer
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