US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. greift die deutsche Gesundheitspolitik an. In einem Brief an seine deutsche Amtskollegin Nina Warken (CDU) behauptet er, dass in Deutschland “mehr als 1000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten“ verfolgt und bestraft würden, weil sie während Corona nicht geimpft hätten oder gegen Masken waren. Das, was in Deutschland passiere, sei nicht mit demokratischen Werten vereinbar.
Warken hat die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Sie würden jeglicher Grundlage entbehren und seien “faktisch falsch”. Und auch Christina Berndt, SZ-Wissenschaftsredakteurin, sagt im Podcast, dass an Kennedys Vorwürfen nichts dran sei. Zwar habe es vereinzelte Verfahren gegen Ärzte gegeben, die Impfpässe gefälscht oder Patienten falsche Atteste für die Befreiung vom Tragen von Schutzmasken ausgestellt haben. Das habe aber nichts mit willkürlicher politischer Verfolgung zu tun. Kennedys Vorwürfe seien haltlos und gefährlich. Sie würden Zweifel an der Demokratie und evidenzbasierter Medizin säen.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X und Fed.
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