Seit Monaten versucht Donald Trump, eine der wichtigsten Institutionen der Weltwirtschaft zu zersetzen: die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Er will den Fed-Chef Jerome Powell dazu bewegen, den Leitzins zu senken. Das würde der amerikanischen Wirtschaft nutzen.
Powell hingegen richtet sich bei seiner Arbeit nur nach ökonomischen Kennzahlen und will dem politischen Druck nicht nachgeben. Notenbanken sind als politisch unabhängige Institutionen konzipiert. Trump hat Powell deshalb mehrmals offen angegriffen und versucht, ihn zu diskreditieren. Entlassen kann er ihn nicht.
Mehrmals hat Donald Trump angedeutet, dass Powell bei der Renovierung des neuen Fed-Gebäudes in Washington falsche Angaben gemacht haben soll, auch wenn es dafür keine Beweise gibt. Doch jetzt hat die US-Justiz Ermittlungen gegen Powell wegen dieses Vorwurfs aufgenommen.
In dieser Podcastfolge spricht Ann-Kathrin Nezik, SZ-Korrespondentin in New York, darüber, was droht, wenn Donald Trump die Notenbank tatsächlich unter seine Kontrolle bringt. Die Folgen würden nicht nur die USA betreffen, sondern die gesamte Weltwirtschaft.
Weitere Nachrichten: Proteste in Iran gehen weiter; Wadephul spricht mit Marco Rubio; Söder will Bundesländer zusammenlegen.
Zum Weiterlesen:
Mehr SZ-Texte zu den Protesten in Iran und deren Tragweite finden Sie hier.
Hier finden Sie den Text über das komplizierte Verhältnis zwischen HBO und Netflix - und was das für den neuen Streamingdienst bedeutet.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER