
Fed-Chef Jerome Powell: Was steckt hinter den Ermittlungen der US-Justiz? / Dax 2026: Das prognostizieren Charttechniker
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Die jüngsten strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, sind aus Sicht vieler Beobachter ein Angriff auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed. Das sieht auch Volker Wieland so, Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability. Wieland sagt im Podcast, die angeblichen Gründe für die Ermittlungen seien „weit hergeholt“. Powell wird vorgeworfen, bei Aussagen zur Renovierung der Fed-Zentrale gelogen zu haben – der bestreitet das.
Mit seinen Angriffen auf die Fed sei Trump „nicht erfolglos“, sagte Wieland. Der US-Präsident wolle Powell wohl zeigen, dass es für ihn „noch viel unangenehmer“ werden könnte, wenn er ab Mai, nach Ende der Amtszeit als Fed-Chef, auf seinen Posten als Fed-Gouverneur zurückkehren würde. In dieser Position könnte Powell bis 2028 verhindern, dass Trump einen weiteren Fed-Gouverneur ernennen kann. Langfristig seien Trumps Angriffe auf die Fed „nicht zielführend“, weil sie die Inflationserwartungen steigern würden. „Eine steigende Inflation ist das Letzte, was die Trump-Wähler wollen. Sie haben Joe Biden auch wegen der Inflation abgewählt“, so Wieland.
Außerdem: Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer hat sich für den Dax die Prognosen für 2026 von fünf Charttechnikern angesehen, die in den vergangenen Jahren richtig lagen. Über das Ergebnis seiner Analyse spricht er im zweiten Teil dieser Folge „Handelsblatt Today“.
Zum Artikel: Das erwarten fünf treffsichere Charttechniker im Börsenjahr 2026
Moderiert von Ben Mendelson
Produziert von Lukas Teppler
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