Der Sturz des Diktators Maduro ist ein Grund zur Freude, trotz der berechtigten Zweifel an Trumps Vorgehen, meint unser Kommentator. Außerdem: Wir brauchen mehr Gelassenheit in der erregten politischen Diskussionskultur, sagt unser Gast.
Und darum geht es in unserem Podcast heute im Einzelnen:
Host Max von Malotki muss natürlich ein paar Worte verlieren zur „Operation Caracas“. Eins kann man Trump nicht vorwerfen, dass er irgendwas heimlich, still und leise machen würde, wie die USA es einst gemacht haben. (00:43)
Von der Politikum-Community erreichen uns heute auch Rückmeldungen zum Übergriff auf Venezuela. Wir freuen uns, wenn Sie uns etwas sagen wollen. Vielleicht schicken Sie uns eine Sprachnachricht? Das geht mit dem Messenger Ihrer Wahl an die Nummer 0172-253 00 42. Oder per Mail an politikum@wdr.de. (02:28)
Der Sturz von Diktator Nicolás Maduro ist für unseren Kollegen Christoph von Marschall ein Grund zur Freude und für Hoffnung – obwohl er mit militärischer Gewalt erzwungen wurde und obwohl die Motive von Donald Trump nicht die Wiederherstellung von Freiheit und Demokratie sind, sondern die Schaffung politischer Vorteile für die USA. Das diskutieren wir am Küchentisch. (04:37)
Gehetzte Republik, nervöse Republik - die Analyse teilen viele. Unser Gesprächspartner, der SPD-Politiker Michael Roth, der kürzlich aus dem Bundestag ausgeschieden ist, meint: Wir sollten alle mehr Lässigkeit wagen. Politisch und gesellschaftlich. Dazu hat Michael Roth auch ein Buch geschrieben: „Zonen der Angst: Über Leben und Leidenschaft in der Politik“. (10:08)
Etwas Positives zum Schluss: Die Briten erlassen ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel. (21:18)