Viele Menschen scheinen sich vom Thema Klimaschutz abzuwenden. Unser Gast fordert einen neuen Optimismus, damit wir wieder ins Handeln kommen. Außerdem: Das Beispiel Venezuela könnte international Schule machen. China ist aber noch nicht so weit.
Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:
Host Philipp Anft muss zuallererst ein paar Worte verlieren zu Merz´ ukrainischer Salami-Taktik. (00:55)
Viele Menschen wenden sich vom Thema Klimaschutz gerade eher ab, weil die Hoffnung fehlt, dass die Katastrophe überhaupt noch verhindert werden könnte. Unser Gast, Maike Sippel, Professorin für Nachhaltigkeit und Transformation an der Hochschule Konstanz, ist da anderer Meinung und fordert einen neuen Optimismus. Wir könnten diese Transformation hinkriegen, wenn wir wieder ins Handeln kommen, sagt sie. Sie hat ein Buch dazu geschrieben: „Die Welt, der Wandel und ich. 12 Portionen Mut für das Abenteuer Zukunft“ . (03:09)
Die Politikum Community diskutiert den Zustand der FDP. Falls Sie uns ebenfalls etwas zu unseren Themen mitteilen möchten, schicken Sie uns eine Sprachnachricht an die 0172 2530042 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Feedback aus unserer Community greifen wir in jeder Ausgabe auf. (13:48)
Die Sorge ist groß, dass die amerikanische Militäraktion gegen Venezuela auch andere Staaten auf den Geschmack kommen lassen könnte, gegen das Völkerrecht zu verstoßen und sich andere Länder militärisch einzuverleiben. China beispielsweise. Doch Politikum-Kollege Benjamin Eyssel meint, dass Peking noch längst nicht so weit ist. (15:05)
Etwas Positives zum Schluss: Die Sensation des Tages ist der CEO von Chip-Hersteller NVIDIA, der eine einmalige Steuerabgabe auf sein Milliardenvermögen ohne Murren zahlen würde. (21:41)