AEOY - All Ears On You
Neujahr in Schottland. Ein Kamin knistert, draußen liegt noch der Winter über den Highlands, im Glas schimmert bernsteinfarben ein Single Malt von der Insel Islay. Rauchig, torfig, kraftvoll. Whisky ist hier kein Getränk, sondern Geschichte, Landschaft und Identität in flüssiger Form.
In dieser Folge von BRITPOD – England at its best nehmen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling uns mit auf eine Reise in die Welt des schottischen Whiskys. Ausgangspunkt ist Edinburgh, wo sie tief eintauchen in Ursprung, Herstellung und Vielfalt des „Wassers des Lebens“ - von den gälischen Wurzeln des Begriffs Uisge Beatha über frühe Destillerien bis zu den klaren Regeln, die einen echten Scotch definieren.
Im Mittelpunkt stehen die fünf großen Whiskyregionen Schottlands und ihre ganz eigenen Charaktere: die fruchtige Eleganz der Speyside, die milde Weichheit der Lowlands, die markante Torfigkeit Islays sowie die Vielfalt der Highlands und Campbeltowns. Es geht um Single Malt und Blended Whisky, um Fassreifung, Wasser, Zeit und die Frage, warum Geschmack zu einem großen Teil im Holz entsteht. Und auch um moderne Entwicklungen wie dem Craft-Boom mit neuen Destillerien. Es wird auch historisch - in Edinburgh Castle: Dort erleben die beiden eine überraschende, exklusive Whisky-Verkostung im historischen Ambiente und sprechen mit einem Whisky-Experten über Liköre wie Drambuie, Fasswahl, Mythen rund um Wasserquellen und die Unterschiede zwischen schottischem, irischem und amerikanischem Whisky.
Was macht einen guten Dram aus? Wie findet man den eigenen Geschmack zwischen Rauch, Frucht und Würze? Und warum bleibt Scotch Whisky über Jahrzehnte hinweg so stabil in seiner Bedeutung, während andere Spirituosen Trends unterliegen? BRITPOD – England at its best.