New York hat einen neuen Bürgermeister – und der sorgt weit über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen: Zohran Mamdani, 34 Jahre alt, Demokrat, Sozialist, Muslim, in Uganda geboren. Er ist der erste in Afrika geborene und der erste muslimische Bürgermeister von New York City. Seinen Amtseid legte er in einer U-Bahn-Station ab – als Symbol für die arbeitende Bevölkerung der Stadt. Mamdani steht für große, teils radikale Versprechen: Mietpreisbremse, kostenlose Busse, kostenlose Kinderbetreuung und mehr Verbraucherschutz. Seine Agenda begeistert viele junge Wählerinnen und Wähler – stößt aber auch auf massiven Widerstand, vor allem bei Republikanern und US-Präsident Donald Trump.
Wie realistisch sind Mamdanis Ideen? Was bedeutet sein Amtsantritt in New York City für die USA und ist er vielleicht sogar die neue Hoffnung der US-amerikanischen Demokraten? ARD-Korrespondentin in New York Giselle Ucar erklärt, warum Mamdani bei vielen Menschen in New York so gut ankommt.
Die Politikwissenschaftlerin Annika Hinze forscht intensiv zur Kommunalpolitik in New York und ordnet ein, wie realistisch Mamdanis Ideen wirklich sind.
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Moderation: Philipp Abresch
Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn
Mitarbeit: Caroline Mennerich, Dennis Filiminow
Redaktionsschluss: 08.01.26
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