
Raus aus dem Problemdenken: Nico Gramenz über Perspektivwechsel und Verantwortung
Mehr Mut zum Glück
Kindheit auf Rügen und Wendeprägung
Nico beschreibt seine Erinnerung an die Wiedervereinigung und die besondere Freiheit seiner Kindheit auf Rügen.
Raus aus dem Problemdenken: Warum Zukunft nicht vorhergesagt, sondern gestaltet wird. Darüber spreche ich in Folge 67 von „Mehr Mut zum Glück“ mit Nico Gramenz. Er ist Unternehmer, Ex-Bundeswehr-Offizier, Startup-Gründer und Gestalter an der Schnittstelle von Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft. Gemeinsam reden wir über Perspektivwechsel, Verantwortung und den konstruktiven Umgang mit Unsicherheit – im Beruf wie im Leben.
Nico hat viele Welten erlebt: die militärische Führungskultur der Bundeswehr, internationale Einsätze – darunter Afghanistan –, die Konzernrealität bei Siemens, die Dynamik der Startup-Szene und heute den Aufbau von Initiativen rund um Innovation, Krisenvorsorge und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Im Zentrum unseres Gesprächs steht eine entscheidende Frage: Wie kommen wir raus aus dem Problemdenken – und rein in Verantwortung und Gestaltung?
Wir sprechen darüber, warum Perspektivwechsel der wichtigste Hebel für persönliches Wachstum, gute Führung und Zukunftsfähigkeit ist. Nico erzählt offen von seiner Kindheit auf Rügen, den prägenden Erfahrungen rund um die Wiedervereinigung und wie Verantwortung, Zuversicht und mentale Stärke erlernt werden können – statt bloß erhofft zu sein.
Wie gehen wir mit Unsicherheit, Krisen und schnellem Wandel um?
Nico erklärt, warum Zukunft nicht vorhergesagt, sondern gestaltet werden muss – im Unternehmen genauso wie im eigenen Leben. Es geht um Führung ohne einfache Antworten, um Selbstwirksamkeit in unsicheren Zeiten und um die Frage, welchen Beitrag jede und jeder Einzelne leisten kann.
Ein zentrales Thema der Folge ist der Umgang mit aktuellen Krisen: Energieversorgung, geopolitische Unsicherheit, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und gesellschaftliche Spaltung. Nico zeigt, warum Vorbereitung nichts mit Angst oder „Prepper-Denken“ zu tun hat, sondern mit Verantwortung, Gemeinschaft und Handlungsfähigkeit im eigenen Umfeld.
Außerdem sprechen wir darüber:
- warum Wissen im KI-Zeitalter nicht mehr der Engpass ist – sondern Umsetzung
- was Unternehmen, Regionen und Einzelpersonen heute konkret tun können
- warum Netzwerke wichtiger sind als klassische Hierarchien
- weshalb Mut oft bedeutet, unbequeme Dinge früh auszusprechen
Diese Folge ist ein tiefgehendes, inspirierendes Gespräch über Perspektivwechsel, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit – und darüber, wie wir lernen können, Unsicherheit nicht nur auszuhalten, sondern aktiv zu gestalten. Beruflich wie privat.
Shownotes
- Zur Webseite von Project Bay
- Zur Webseite von Take Control
- Zur Webseite von Kriegsbewusst
- Zur E-Mail von Nico
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