In der EU sollten von 2035 an keine Verbrenner mehr zugelassen werden. Letzte Woche wurde bekannt, dass die EU-Kommission das Verbrenner-Aus zurücknehmen möchte. Konkret heißt das: Die Flotte der Autohersteller muss nur noch 90 Prozent weniger CO₂ ausstoßen als davor – und eben nicht mehr 100 Prozent, was ja die komplette Abschaffung von Verbrennern bedeutet hätte. Das soll mehr Spielraum schaffen für die Autohersteller, die dann zum Beispiel weiterhin Plug-In-Hybride verkaufen können. Das EU-Parlament und die EU-Staaten müssen noch zustimmen.
Unterstützung kommt für den Rückzieher der EU-Kommission kommt unter anderem von Kanzler Friedrich Merz. Und auch die deutsche Autobranche begrüßt das Vorhaben. Ob davon die deutsche Autoindustrie aber wirklich profitiert – darüber spricht in dieser Folge Stephan Radomsky aus der Wirtschaftsredaktion der SZ.
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Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Vera Scheffler
Produktion: Aylin Sancak
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