US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, alle Handelspartner des Irans mit einem Strafzoll von 25 Prozent zu belegen. Das schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Der neue Zoll solle „mit sofortiger Wirkung“ in Kraft treten. Nähere Angaben zur Umsetzung machte Trump nicht.
Hintergrund sind die seit Wochen andauernden Proteste der iranischen Bevölkerung gegen das Mullah-Regime, welche die Staatsführung brutal niederschlagen lässt. Unterschiedliche Schätzungen gehen von Hunderten bis Tausenden Toten aus.
Am stärksten betroffen von Trumps Strafzöllen wären wohl China, Indien und Russland. Der drittgrößte Handelspartner des Iran ist jedoch Deutschland. Was das bedeutet und wie wirksam Strafzölle zur Bestrafung der iranischen Regierung sind, erklärt Michael Tockuss, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der deutsch-iranischen Handelskammer.
Zum Artikel: Merz rechnet mit baldigem Ende der iranischen Staatsführung
Zum Kommentar: Für einen Abgesang auf das Mullah-Regime ist es noch zu früh
Außerdem schauen wir in dieser Folge auf einen seltsamen Trend an den Finanzmärkten: Geopolitische Krisen schrecken Anleger kaum noch ab. Im Gegenteil – sie werden zunehmend zur Grundlage riskanter Wetten. Währenddessen erreichen Europas Börsen ständig neue Rekordstände. Die Hintergründe erklärt der stellvertretende Ressortleiter Finanzen beim Handelsblatt, Jakob Blume.
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Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Florian Pape
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