
Elektromobilität ist die Antriebskraft der Zukunft
Was wichtig ist
Intro
Moderation stellt Reformclub, Thema Regulatorik und Gast Markus Wildeis vor.
Stellantis vereint 14 Automarken unter einem Dach, darunter Peugeot, Opel, Citroën, Fiat, Jeep, DS Automobiles und Alfa Romeo – um nur einige zu nennen – und zählt damit zu den weltweit führenden Automobilherstellern. Obwohl Stellantis selbst keine Fertigungsanlagen in Österreich betreibt, sind zahlreiche heimische Zulieferbetriebe und Zehntausende Arbeitsplätze vom Geschäft mit dem Konzern mit Sitz in den Niederlanden abhängig. Michael Köttritsch diskutierte im Rahmen der Reformagenda von „Die Presse“ mit Markus Wildeis, dem Managing Director von Stellantis Österreich, über die aktuelle Lage der Branche.
Das Jahr 2025 stellte auch die Automobilindustrie vor große Herausforderungen und heuer wird sich die Situation kaum verbessern. „Es gibt beinahe täglich Hiobsbotschaften aus dem industriellen Bereich, die nicht nur auf die Transformation zurückzuführen sind, sondern auch auf die geopolitische und wirtschaftliche Lage. Diese drei Faktoren spielen zusammen“, bilanziert der Manager. Zudem besteht in Österreich eine Zurückhaltung bei Investitionen, obwohl viele Fahrzeuge veraltet sind. Um die Blockade zu überwinden, bietet Stellantis unter anderem Elektrofahrzeuge um weniger als 20.000 Euro an.
Problematisch ist für Wildeis die Konkurrenzsituation mit China, wo 160 Hersteller um einen Elektroautomarkt rittern, der von der Regierung massiv gestützt und gefördert wird. Deshalb geht Stellantis neue Wege: „Ein Beispiel ist unser internationales Joint-Venture mit dem chinesischen Leapmotor, wobei Stellantis die Mehrheit von 51 Prozent hält“, erklärt er. „Unsere Lösung heißt dabei Kooperation statt Konfrontation.“ Welche Lenkungseffekte sich der Stellantis-Manager von der EU erwartet, wie er den Ausbau des österreichischen Ladenetzwerks beurteilt und wie mehr Planungssicherheit für die Autoindustrie erreicht werden kann, erläutert Markus Wildeis im Gespräch mit Michael Köttritsch, „Die Presse“.
Information Die Reformagenda ist eine Kooperation von der „Presse“ und Stellantis Österreich. Mit finanzieller Unterstützung.
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