Ein feministisches 2026 – das wünschen wir uns und euch allen. Und direkt zum Jahresbeginn lohnt es sich, die feministische Brille aufzusetzen und einen der verbreitetsten Neujahrvorsätze (erneut) unter die Lupe zu nehmen: Abnehmen. Wir haben schon einmal über Diet Culture und Körperbilder gesprochen. Allerdings war das, bevor Ozempic und Co. den medialen Raum betreten haben. Inzwischen sind Abnehmspritzen omnipräsent und gelten als „Gamechanger“.
Zu Gast sind die Psychologin Dr. Julia Tanck und die Autorin und Aktivistin Bobby Herrmann-Thurner. Von den beiden wollten wir wissen: Was macht die Verfügbarkeit, was macht auch der Konsum der Abnehmspritzen – zum Beispiel durch Prominente und auf Social Media – was macht das mit einem? Also psychisch? Mit dem Körperbild? Und welche Auswirkungen hat die Omnipräsenz von Abnehmspritzen auf ihre Arbeit?
Artikel, die Ozempic, Wegovy, Mounjaro und Co. abfeiern, Influencer*innen und Promis, die ihre Abnehmgeschichte mit dem Zeug erzählen – davon gibt es genug. Was es unserer Meinung nach aber zu wenig gibt, das ist ein kritischer Blick, der die gesellschaftlichen Folgen, aber auch die individuellen psychologischen Folgen klar benennt. Und so viel vorweg: In Sachen Gewichtsdiskriminierung ist Ozempic wirklich keine Hilfe, wirklich kein „Gamechanger“ – eher im Gegenteil.
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