Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen ist nun der Weg frei für das Mercosur-Abkommen. Die EU-Staaten haben zugestimmt, trotz des Widerstands aus Frankreich. Kommende Woche soll die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay folgen. Das Abkommen würde eine weltweite Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Menschen umfassen. Die Unterzeichner versprechen sich davon einiges.
Zölle sollen schrittweise sinken, der Handel mit Südamerika zunehmen. Die EU rechnet mit deutlich mehr Exporten, ein großer Teil davon aus Deutschland. „Europa geht es nicht gut, was die Wirtschaft betrifft und Deutschland erst recht nicht“, sagt Achim Wambach, Präsident des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), im Podcast. Gerade deshalb sei das Abkommen wichtig.
Es unterstütze Branchen, „die es auch brauchen“, etwa die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Chemie. Deutschland profitiere laut Achim Wambach zwar nur mit rund 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – doch „jedes Zehntelprozent“ zähle. Zugleich gehe es bei dem Mercosur-Deal um weit mehr als nur die reine Wirtschaft.
EU-Staaten stimmen für Mercosur-Abkommen
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Wird 2026 das erfolgreichste IPO-Jahr aller Zeiten?
Moderiert von Sandra Groeneveld
Produziert von Lukas Teppler
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