In der Wirtschaftspolitik haben die vielen Eingriffe des Staates zu einem Regelwerk himmelsschreiender Ineffizienz geführt, sagt unser Gast. Unser Kollege schaut auf die Umsetzung des Hausarztmodells, unser Host auf deutsche Arbeitsmoral.
Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen:
„Die Deutschen sind zu oft krank“ ist nach „Die Deutschen müssen mehr arbeiten“ die nächste Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an unserer Arbeitsmoral. Angesichts der von der Entwicklungsorganisation Oxfam ermittelten steigenden Zahl an Milliardären hat Host Carolin Courts da mal eine Gegenfrage. (01:00)
Die traumhafte Bergkulisse beim Weltwirtschaftsforum in Davos kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage schwierig ist: Donald Trump greift mit Zöllen massiv in den freien Handel ein, der Trend geht in Richtung Protektionismus und Subventionen, wie sie z.B. China betreibt. Trotz dieser Rahmenbedingungen sollte sich der deutsche Staat eher zurückziehen und seiner Wirtschaft mehr freien Lauf lassen, sagt Ökonom und Buchautor Jochen Andritzky. (03:10)
So besorgniserregend Donald Trumps Agieren in der Grönland-Sache auch ist - auf unsere Community ist Verlass, wenn es darum geht, dem US-Präsidenten mit Humor zu begegnen. Wie ernst nehmen Sie Donald Trump? Lassen Sie es uns wissen, mit einer Sprachnachricht an die 0172 2530042 oder schreiben Sie uns an Politikum@wdr.de. Feedback aus der Community bauen wir täglich in den Podcast ein. (12:50)
Die vielen Arztkontakte kosten hierzulande ungefähr 50 Milliarden Euro im Jahr. Daher hatte sich die schwarz-rote Bundesregierung ein Primärarztmodell in den Koalitionsvertrag geschrieben: Statt auf eigene Faust zur Fach-Praxis zu laufen, sollen Patientinnen und Patienten erst zum Hausarzt gehen, um von dort überwiesen zu werden. Kollege Clemens Hoffmann am Küchentisch sagt: Die Umstellung wird ein ziemlicher Kraftakt. (14:20 )
Und zum Schluss freut sich Carolin Courts über ein Comeback im Bereich E-Mobilität. (19:53)