
Wie sorgen Sie dafür, dass Bayer keine Technologie verpasst, Frau Lewandowski?
Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft
Agenten und autonome Systeme
Sarah definiert Agenten, unterscheidet Assistenz von Autonomie und prognostiziert breitere Agenten-Nutzung 2026.
Künstliche Intelligenz und Quantenchemie könnten die Entwicklung neuer Medikamente dramatisch verkürzen. Heute dauert es vom Molekül bis zum Medikament manchmal 15 Jahre, künftig könnten es sieben sein. Das jedenfalls sagt Sarah Lewandowski, die beim Pharmakonzern Bayer global den Bereich Innovation und Technologie leitet.
Sarah Lewandowski soll als globale Leiterin Technologie und Innovation sicherstellen, dass Bayer keine wichtige Technologieinnovation verpasst. Denn das Beispiel zeigt: Wer langsamer ist als die Konkurrenz, kann schnell den Anschluss verpassen. Und das wäre nicht nur für Bayer ein Problem.
Viele Ökonomen und Experten sehen in der Pharmaindustrie nämlich das Potenzial, die schwächelnde Autobranche als deutsche Leitindustrie abzulösen. Das heißt: Von Bayer und anderen deutschen Pharmaunternehmen und ihrer Innovationsfähigkeit hängt die Zukunft der deutschen Wirtschaft ab.
Immerhin: Bei KI sieht Bayer sich im Vergleich mit anderen Unternehmen weit vorn. Und die Technologie erfordert laut Lewandowski „eine komplette Transformation des Unternehmens“. Was Organisationen dafür bräuchten, sei vor allem eine Zielrichtung, und sie nennt die Fragen, die als Erstes geklärt werden müssen: „Welche Unternehmensbereiche unterstützen wir zuerst? Welche Skills müssen wir aufbauen? Wie nehmen wir die komplette Belegschaft mit?“
In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Technologiereporterin Larissa Holzki mit Sarah Lewandowski außerdem darüber, was letztere von der These hält, dass nach Big Tech bald Big Pharma kommt und Pharmakonzerne in Zukunft Tech-Konzerne werden müssen. Die beiden sprechen auch darüber, wie genau Lewandowski bei Bayer dafür sorgt, dass Teams neue Technologien ausprobieren. Und was die Managerin davon hält, wenn Konzerne 5-Jahres-Pläne aufstellen, wo es doch bei KI jede Woche neue Innovationen gibt.
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