Immer mehr Menschen finden emotionale Nähe bei KI-Chatbots: Übernehmen die künstlich intelligenten Bots die Rolle von Partner:innen? Und verändert das unser Verständnis von Liebe und Freundschaft. Wenn wir eine Maschine lieben - wer liebt uns zurück?
Credits:
Autor: Konstantin Schönfelder
Redaktion: Bernhard Kastner
Regie: Kirsten Böttcher
Technik: Moritz Herrmann
Sprecher: Berenike Beschle, Carsten Fabian, Benedikt Schregle, Hemma Michel
Interviews mit:
Dr. Jessica Sczcuka, Prof. Dr. Eva Weber-Guskar,
Prof. Dr. Silvia Knobloch-Westerwick
Literatur:
Eva Weber-Guskar, „Gefühle der Zukunft“: eine philosophische Perspektive auf die Frage, wie emotionale KI verantwortungsvoll eingesetzt werden kann und sollte.
Podcast-Tipps:
Menschliche Stimmen lassen sich inzwischen auf Knopfdruck klonen, in wenigen Sekunden nach Wunsch synthetisch "designen". Diese "KI-Stimmen" eröffnen ungeahnte Möglichkeiten: für KI-Assistenten, in der Medienproduktion, um Filme zu synchronisieren usw. Doch wie transparent ist ihr Einsatz? Und welche rechtlichen und ethischen Fragen wirft diese Entwicklung auf? KI-Stimmen - Täuschend echt?
Joseph Weizenbaum war der selbsternannte Ketzer und Dissident der "künstlichen Intelligenz" - die er selbst mitentwickelt hatte. Er hielt Computer für bessere Schreibmaschinen. Sein Programm "ELIZA" aus den 1960er Jahren war der erste "Chatbot", der mit Menschen sprechen konnte. Und zugleich eine Parodie auf den Fortschrittsglauben. KI-Pionier Joseph Weizenbaum - ELIZA und ihre Tücken
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