In dieser Folge von Economic Challenges analysieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die politischen und ökonomischen Signale des jüngsten Weltwirtschaftsforums in Davos. Ein wichtiger Aspekt ist die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Gründung eines „Friedensrats“, der aus Sicht der beiden Ökonomen weniger auf Regeln als auf Macht, Loyalität und finanzielle Beiträge setzt. Rürup sieht darin ein Symptom für das Ende der Nachkriegsordnung.
Hüther spricht von einer Privatisierung der weltwirtschaftlichen Beziehungen: „Das ist der Rückfall in eine vormoderne Politikstruktur, wo man über Vetternwirtschaft bessere Beziehungen aufbaut als über Regeln und Institutionen.“
Im Zentrum der Diskussion steht die Frage, wie Europa auf diese Entwicklung reagieren sollte. Rürup und Hüther plädieren für einen stärkeren wirtschaftlichen und militärischen Zusammenschluss Europas. Auf die Zusagen der USA werde man nicht mehr sehr viel Wert legen können.
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