Rund 700 000 syrische Geflüchtete leben in Deutschland und geht es nach Bundeskanzler Merz sollten die meisten von ihnen bald in ihre Heimat zurückkehren, denn der Bürgerkrieg in Syrien sei vorbei. Allerdings ist das Land nach dem Sturz von Diktator Assad ein fragiler Staat und die Macht von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa alles andere als gefestigt. Was erwartet syrische Rückkehrer - Kämpfe, Zerstörung, Armut und Gewalt ? Oder ist ein Aufbruch möglich, wenn auch mit Schwierigkeiten? Hat die Übergangsregierung die Macht und den Willen das Land demokratisch zu einen? Und braucht es die sogenannte „Abschiebeoffensive“, die Bundesinnenminister Dobrindt vorschwebt? Andrea Beer diskutiert mit Burhan Akid - Journalist und Filmemacher; Moritz Behrendt - ARD-Korrespondent für Syrien; Prof. em. Dr. Susanne Schröter - Ethnologin und Autorin